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	<title>Städtebau &#8211; SLAM SCHAAR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN München</title>
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	<description>Schaar Landschaftsarchitekten München GmbH</description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Oct 2025 13:34:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Städtebau &#8211; SLAM SCHAAR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN München</title>
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	<item>
		<title>Quartiersentwicklung An der Vulkanstrasse, Berlin</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/quartiersentwicklung-an-der-vulkanstrasse-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 11:59:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener Planungswettbewerb
mit
ksg Architekten, Berlin
Planungsumgriff: ca. 14,36 ha
August 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUM</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das zentrale Element der Freiraumgestaltung an der Vulkanstraße ist der neue STROM. Dieser durchzieht pulsierend das gesamte Quartier von Süden nach Norden und verwebt den städtebaulichen Bestand im Westen wie selbstverständlich mit den städtebaulichen Neusetzung im Osten. Als das Bewegungs- und Aufenthalts-Achse wird der STROM als eine MIV-freie Shared-Space-Fläche definiert, über den der Rad- u. Fußverkehr sowie die Ver- u. Entsorgung mit Anlieferungen (Handwerker / Umzug, u.ä.) für das gesamte Quartier sichergestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der STROM begleitet die Akteure durch das Quartier, vorbei an den grünen Wohnhöfen mit abwechslungsreichem Aktionsprogramm, ruhigeren, landschaftlich gestalteten Bereichen und Orten der nachbarschaftlichen Begegnung. Die organische Wegeführung ermöglicht zudem einen bestmöglich Erhalt der meisten, ortsbildprägenden Baumstrukturen. Zentral gelegen weitet sich der Storm in der Mitte des Quartiers zu einem großzügigen Platz auf, der als identitätsstiftender Mittelpunkt dient und Veranstaltungen sowie spontane Begegnungen ermöglicht. Die Vulkanstraße selber wird durch eine Fahrbahnverschmälerung, Neuanlegen von sicheren Fahrradwegen und Aufwertung des Straßenraumes mit Baumpflanzungen sinnfällig aufgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Großer Wert wurde auf die Entsiegelung von Flächen gelegt, dies schafft attraktive Aufenthaltsorte und unterstützt ein nachhaltiges Regenwassermanagement. Zusätzliche Retentionsflächen und Verdunstungsmulden mit üppiger Vegetation abgepflanzt, übernehmen die Wasserrückhaltung und sorgen mit dem Baumbestand für ein angenehmes Mikroklima. Die geringe Versickerungsfähigkeit vor Ort kann so zum Teil gut kompensiert werden. Die Wohnhöfe werden entspr. ihrer räumlichen Qualtäten und stadträumlich plausiblen Nutzungen als Treffpunkt mit z.B. landschaftliche Sitzstufenanlage, Urban Gardening-Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern, Baumhaine als schattenspendende Aufenthaltsräume, einem naturnaher Landschaftsteich, Grillund Picknickbereiche sowie vielseitige Flächen zum Treffen und Spielen konzipiert. Erweitert wird das Angebot mit sinnfälligen Spielflächen unterschiedlicher Themenbereiche – von kleinen, privateren Spielbereichen für Anwohner bis hin zu großen, öffentlichen Quartiers-Spielplätzen mit vielfältigen Geräten. Das Sportangebot mit einer breiten Auswahl: von Kleinspielfeldern für Fußball und Basketball über Parcoursflächen bis hin zu Calisthenics- Anlagen für alle Altersgruppen findet seinen Platz auf Dächern und entlang der Vulkanstraße im Norden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Universitätsklinikum Regensburg Baufeld III, Regensburg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/universitaetsklinikum-regensburg-baufeld-iii-regensburg-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 11:09:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=4173</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener zweiphasiger Ideenwettbewerb mit Überarbeitungsphase
mit
FRITSCH+TSCHAIDSE, München
Planungsumgriff: ca. 11,7 ha
Juli 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die interne Erschließung wird über eine fußläufige, fahrradfreundliche und barrierefreie Durchwegung innerhalb des Campus gewährleistet.&nbsp; Die formale Ausgestaltung dieser Erschließung wird von den „Parkwegen“ des westlichen Klinikareals abgeleitete und soll nach Osten zum zukünftigen Techcampus ll fortgeführt werden. Somit verwebt sich der Campus wie selbstverständlich mit der umliegenden Landschaft und den angrenzenden, bestehenden wie zukünftigen Stadtkörpern. In der Gesamtheit entsteht ein synergetischer, großer Wissenschaftscampus aus Klinik, Medizin- und Technologie-Forschungscampus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die prägnante, umgebende Topografie von Norden und Westen wird zwischen den Gebäudekörpern sanft in das Gebiet hineingezogen und bildet sich im Inneren zu einem leicht geneigten Plateau aus, welches im Süden und Osten wieder, wie selbstverständlich, an die bestehende Topografie anschließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den neuen Städtebau entsteht eine zentrale Mitte, die alle Institutsgebäude gleichberechtigt miteinander erschließt und verknüpft. Diese zentrale Mitte fungiert als grünes Herzstück des neuen, pulsierenden Campus und bietet großzügige Grünflächen, welche für die Forschenden und Besucher zum Aufenthalt zur Verfügung stehen. Es entstehen Räume für aktive und körperliche Aktivitäten, sowie Plätze der Ruhe, Erholung und des wissenschaftlichen Austausches. Lockere Baumgruppen sind hier raumgebend und spenden Schatten. Neben den Grünflächen zum Aufenthalt tragen extensive und naturnahe Wiesenflächen zum Biotopverbund bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf die Auswirkungen und Belastungen des Klimawandels zu reagieren, wird eine klimaresiliente Freiraumplanung angestrebt, die das Schwammstadtprinzip berücksichtigt, sowie eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung. Dabei spielt das hohe, nicht unterbaute Grünvolumen der grünen Mitte, sowie wasserdurchlässige Beläge und Dachbegrünungen eine wichtige Rolle. Bei Starkregenereignissen z.B. dienen die Grünflächen als großflächige Retentionsmulden. Ein ebenso zentrales Element der Regenwasserbewirtschaftung ist der Teich im Bereich der Mensa, welcher auch an heißen Tagen für Abkühlung und Aufenthaltsqualität sorgt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>City C, Leverkusen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/city-c-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 13:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein 1. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit Ideenteil
mit
Schaltraum Architekten, Hamburg
Planungsumgriff: ca. 2,4 ha
Februar 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das städtebauliche Gesamtsystem der „City C“ ist dicht, urban und stark versiegelt. Auch wenn der Kontext als Einkaufs- und Lifestylemeile diese Form der Gestaltung durchaus rechtfertigt, kämpft der Standort mit starker städtischer Überhitzung und abseits der Gastronomie mit wenig Aufenthaltsqualität. Da die geplante Umstrukturierung des Areals viel neuen Außenraum freigibt, strebt das Freiraumkonzept daher eine starke Durchgrünung an, die quartiersübergreifend wahrgenommen wird. Gleichzeitig wird ein angenehmer Grad an Durchlässigkeit und Durchwegung erzeugt, um die städtebauliche Anbindung der vorhandenen wie auch der neuen Baukörper zu fördern. Aus diesem Grund entscheidet sich das Konzept für ein schollenartiges Begrünungsthema, das sich als Grüner Boulevard zwischen den Gebäuden entwickelt. Entlang der Hauptbewegungsachsen entstehen punktuell Grünflächen, die metaphorisch gesprochen aus dem Belagsboden „hervorsprießen“, um den Orten Abkühlung, Frische und Klimaresilienz zu spenden. Sie passen sich dabei in Dichte, Größe und Ausstattung an die Nutzung der angrenzenden Bebauung an. Auf diese Weise wird der Grad an Öffentlichkeit im Freiraum ablesbar. Auf den Platzflächen findet man z. B. bespielbare Sitzplattformen und aus dem Belag „herauswachsende“ Bäume, während im halböffentlichen Hof zwischen den beiden Wohnneubauten große Rasen-Schollen für die Naherholung entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>REGENWASSERKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beschriebenen Freiraum-Schollen erfüllen neben der allgemeinen Entsiegelung des Standorts auch die Aufgabe der Regenwasserregulierung. Jede begrünte Scholle ist entweder mit einer Rigole oder einer durchgehenden Speicherschicht (Retentionsboxen mit Dicke 16 cm) ausgestattet. Sämtliches anfallende Oberflächenwasser wird künftig von den Gebäudefassaden weg in Richtung der Schollen abgeleitet. Um trotzdem den nötigen Aufbau für die Bepflanzungen zu gewährleisten, besteht ein Großteil der Schollen aus modellierten Aufschüttungen, die zusätzlich als Regenwasserschwämme fungieren. Deckendurchbrüche in die Rohrzone des Untergeschosses werden dabei nur für die Baumrigolen auf den beiden Platzflächen sowie für Großbaumpflanzungen auf dem Boulevard erforderlich. Die Dachflächen der Neubauten sind komplett begrünt und im Bereich der nutzbaren Dachterrassen sogar als retentionsstärkere Intensivgründächer ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>ERSCHLIESSUNG</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Areal wird wie schon im Bestand als autofreie Fußgängerzone verstanden. Auch die barrierefreie Zugänglichkeit über den Kreisverkehr im Nordwesten und den Sparkassenvorplatz im Südwesten werden beibehalten und zukünftig gestalterisch stärker in Szene gesetzt. Zur weiteren Verbesserung der Zugänglichkeit des Areals, wird die Wegeverbindung von der Fußgängerbrücke im Südosten kommend über die Musikschule ebenfalls barrierefrei ausgebaut.<br>Das Belagsthema der Plätze und der neuen Boulevards wird bewusst auch über die oberirdischen Zufahrtsbereiche der vorhandenen Tiefgaragenzugänge gezogen, um diese optisch unterzuordnen und die Rolle als Auftakt in das Areal zu stärken. Poller und bauliche Details helfen dem Autofahrer bei der Orientierung sowie bei der Absicherung der Fuß- und Radfahrer. Für noch mehr wahrnehmbare Präsenz im Übergang zur städtischen Umgebung wird auch der öffentliche Gehweg an der Friedrich-Ebert-Straße zur Umgestaltung mit dem neuen Belag vorgeschlagen. Ferner könnte der vorhandene Radweg mit einem Pflanzstreifen baulich vom Gehweg differenziert werden, um den Verkehr konfliktfreier abzuwickeln.<br>Als weitere Besonderheit wird die südliche Tiefgaragenabfahrt mit einem bepflanzten Erdbauwerk überdeckelt, das sämtliche Sicht- und Wegebeziehungen zwischen neuer Wohnbebauung und dem Stadtumfeld aufwertet. Von der Hofseite aus ist das Erdbauwerk außerdem über eine Sitzstufenanlage begeh- und bespielbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Siemens Campus &#8211; Stadtquartier Süd, Erlangen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/siemens-campus-stadtquartier-erlangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Esraa El Mashak]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 10:29:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2. Rundgang
Städtebaulich-freiraumplanerischer
Einladungs-Wettbewerb
mit
H2M Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 54 ha
September 2024]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">LEITIDEE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier formiert sich um eine zentrale Grünfläche, die durch ein innovatives Naherholungs- und Freizeitangebot Strahlkraft über die Quartiersgrenzen hinaus erlangen soll. In Zusammenspiel mit dem bestehenden Nordquartier als moderner Forschungs- und Gewerbestandort steht das Siemensareal zukünftig auch für einen Stadtteil mit hoher Lebensqualität für Jung und Alt. Die neuen Freiraumstrukturen bilden Synergien zwischen Nord- und Südquartier aus und erzeugen gleichzeitig eine klare Öffnung zum umgebenden Stadtgefüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMSTRUKTUR</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wichtige Anbindung an das bestehende Nordquartier werden die Grünachsen aus dem Masterplan nach Süden fortgesetzt um in den zentralen Quartierspark, dem „Innovationsband“, zu münden. Dadurch entsteht ein zusammenhängender Grüngürtel, der beide Quartiere ringförmig miteinander verbindet. Die Flächen der Grünen Achsen folgen dem Beispiel aus dem Bestand und sind als extensiv nutzbare Blüh- und Bienenwiesen angelegt. Sie fungieren vorwiegend als ökologische Trittsteine für die urbane Fauna und als klimaverbessernde, grüne Lungen. Einzelne Sitz- und Liegebereiche unter Bäumen ermöglichen Ruhepausen vom Alltagstrubel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Torartig gerahmt von Hotel und Büro- bzw. Ärztehaus entsteht im Westen ein großzügig dimensionierter und urban gestalteter Freiraum. Zusammen mit dem Vorplatz des bestehenden Ausbildungszentrums an der südwestlichen Kreuzung findet hier die städtebauliche Öffnung des neuen Quartiers zum angrenzenden Stadtraum statt. Gestalt und Größe dieser Platzsituation sind so gewählt, dass sie klar von außen als der Haupteingang ins neue Quartier wahrgenommen werden. Der Platz entwickelt sich über die Erdgeschosszonen der gesetzten Baukörper hinweg und knüpft direkt an das Innovationsband an. Erdgeschossnutzungen wie Hotelrestaurant, Bioladen, Backshop, Metzgerei oder Apotheke sorgen dabei für den dazu passenden Grad an Belebung und Urbanität im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In gleicher Funktion entsteht auch im Südosten eine kleiner gewählte Platzfläche als Austauschpunkt zwischen Südquartier und den angrenzenden Forschungskomplexen. Ein Wasserspiel, eine Kita, Gastronomie sowie ein Supermarkt bieten hier Versorgungs- und Erholungsangebote in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Zusätzlich dient der Platz als Treffpunkt und Drehscheibe für die Naturlandschaft der Brucker Lache als bedeutendes, stadtnahes Erholungsgebiet. Der Entwurf schlägt vor, diese Freiraumbeziehung weiter auszubauen und neue Parkwege von der Brucker Lache bis an den südöstlichen Platz zu ziehen. Dazu müssen die vorhandenen oberirdischen Stellplatzanlagen östlich des Parkhauses rückgebaut und z. B. durch Aufstockung dieses ausgeglichen werden. Das so bis ins Quartier reichende Parkwegesystem könnte östlich über Modul 6 weiter in Richtung des geplanten Universitätscampus fortgestrickt werden, um alle Teile des Siemensareals optimal an die Brucker Lache anzubinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Platz ist am Kreuzungspunkt zwischen Quartiersstraße und Innovationsband situiert. Als Shared-Space mit in die Gestaltung integrierter Fahrbahn ausformuliert, dient der Platz als quartiersinterner Verkehrsknotenpunkt mit Haltestelle für den Linienbus aber auch als zentraler Treffpunkt für das dichte Freizeitangebot im Innovationsband.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BESONDERHEIT ADRESSPLÄTZE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip der Öffnung nach außen und der Adressbildung soll sich auch im Aufbau der einzelnen Wohnblöcke widerspiegeln. Dazu erhält jeder Block einen abgesetzten Baukörper als gut wahrnehmbaren Hochpunkt mit Orientierung zum Innovationsband als Quartierszentrum. Rund um diesen Hochpunkt ist eine urbane Freifläche angelegt, die mit besonderen Aufenthaltsmöglichkeiten als nachbarschaftlicher Treffpunkt fungiert. Diese Adressplätze dienen aber auch als Orte für den Austausch zwischen Wohnblocknachbarschaft und der Öffentlichkeit rund herum. Im Erdgeschoss der Hochpunkte werden dazu Gemeinschaftsräume, Gastronomienutzungen wie z. B. eine Eisdiele oder ein Café aber auch Werkstätten und Büros angeboten. Zur Identitätsbildung der einzelnen Wohnblöcke werden die Freiraumelemente, Bodenbeläge individuell und nicht einheitlich gestaltet. Ein prägnanter Charakterbaum ziert die Aufenthaltsflächen im direkten Übergang zwischen Adressplatz und dem eigentlichen Wohnhof.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als städtebauliche Sonderbausteine erhalten zusätzlich das Pflegeheim und der Wohnblock für das studentische Wohnen einen vorgelagerten Adressplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GRÜNE MITTE FÜR DAS NEUE QUARTIER</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dreh- und Angelpunkt des neuen Quartiers ist die zentrale Parkanlage. Der gesamte, entworfene Städtebau ist darauf ausgerichtet, allen neuen Bewohnern und den Besuchern aus der Umgebung einen optimalen Zugang zu dieser Naherholungslandschaft zu ermöglichen. Sie dient den Menschen als ein Ort der physischen wie geistigen Entfaltung und Regeneration. Die Freiraumgestaltung kann hier dazu beitragen, die Menschen und ihr Lebensumfeld resilienter gegen zukünftige Herausforderungen zu wappnen. So individuell und divers wie seine zukünftigen Bewohner, so soll auch das Nutzungsangebot des Quartiersparks aufgestellt sein. In diesem Sinne kommt der Park mit einer klassischen Gestaltung nicht mehr aus und wird bewusst mit einer Vielzahl von Angeboten aufgeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der als großes Band im Zentrum des Quartiers liegende Park wird von der Quartiersstraße und von insgesamt vier übergeordneten Querverbindungen zwischen Süd- und Nordspange in einzelne Segmente gegliedert. Diese Untergliederung dient gleichzeitig dazu, unterschiedliche Nutzungs- und Gestaltungsschwerpunkte zu setzen. So soll es ruhige und laute, geschützte und weitläufige, naturnahe und urbane Orte innerhalb des Bandes geben. Während sich die Freiräume der einzelnen Segmente in Eigenschaften wie räumliche Dichte, Grad der Begrünung und der Topografie unterscheiden, sorgen die Formensprache, das Wegesystem und die Baumstruktur für einen gestalterischen Zusammenhang. Den Segmenten werden Schlagwörter wie „Freiheit“ oder „Kreativität“ als inhaltliches Leitthema zugeordnet und mit einer dazu passenden Freiraumtypologie in Verdingung gesetzt. So steht die offene Wiesenlandschaft für den Begriff der „Freiheit“ oder die Landschaft aus künstlich aufgeschütteten Hügeln für „Kreativität“ in der freien Bespielung. Es entsteht ein vielfältiges Freizeit- und Erholungsangebot für jede Altersschicht und jeden Lifestyle – hier schlägt der Puls des neuen Quartiers!</p>



<p class="wp-block-paragraph">STADTÖKOLOGIE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf verfolgt eine lebedinge Dachlandschaft sowohl für die Bewohner des Quartiers als auch für Flora und Fauna. Sie fungiert als zweite Landschaftsebene und bietet über extensive wie teils auch intensive Dachbegrünungen Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere. Es entstehen ökologische Trittsteine über das gesamte Quartier hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründächer fungieren darüber hinaus als erste Schicht des Schwammstadtprinzips und können anfallendes Regenwasser zur Verdunstung speichern bzw. gedrosselt an die nächste Entwässerungseinheit abgeben. In den Wohnblöcken und Gebäudehöfen dienen Zisternen zur Nutzung des Dachwassers für die Bewässerung. Starkregenereignisse werden durch regelmäßig zugeordnete Regengärten aufgefangen. Diese einstaubaren Vegetationsflächen haben zusätzlich eine Filterfunktion. Als nächst höhere Entwässerungsebene dient das Band aus Grünzügen und Quartierspark, deren große Wiesen und Freizeitanlagen allesamt um ca. 50 cm tiefer liegen und im Notfall überflutet werden können. Auch der Böschungsbereich der Teichanlage im Park sowie die tiefer liegende Landschaftsbühne können zusätzliches Regenwasser einstauen. Auf den Platzflächen sorgen Baumrigolen für unterirdische Stauvolumina und schützen die Baumpflanzungen gleichzeitig vor Trockenstress.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Universitätsklinikum Regensburg Baufeld III, Regensburg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/universitaetsklinikum-regensburg-baufeld-iii-regensburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 14:57:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=3667</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener zweiphasiger Ideenwettbewerb
mit
FRITSCH+TSCHAIDSE, München
Planungsumgriff: ca. 11,7 ha
September 2024]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die interne Erschließung wird über eine fußläufige, fahrradfreundliche und barrierefreie Durchwegung innerhalb des Campus gewährleistet.  Die formale Ausgestaltung dieser Erschließung wird von den „Parkwegen“ des westlichen Klinikareals abgeleitete und soll nach Osten zum zukünftigen Techcampus ll fortgeführt werden. Somit verwebt sich der Campus wie selbstverständlich mit der umliegenden Landschaft und den angrenzenden, bestehenden wie zukünftigen Stadtkörpern. In der Gesamtheit entsteht ein synergetischer, großer Wissenschaftscampus aus Klinik, Medizin- und Technologie-Forschungscampus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die prägnante, umgebende Topografie von Norden und Westen wird zwischen den Gebäudekörpern sanft in das Gebiet hineingezogen und bildet sich im Inneren zu einem leicht geneigten Plateau aus, welches im Süden und Osten wieder, wie selbstverständlich, an die bestehende Topografie anschließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den neuen Städtebau entsteht eine zentrale Mitte, die alle Institutsgebäude gleichberechtigt miteinander erschließt und verknüpft. Diese zentrale Mitte fungiert als grünes Herzstück des neuen, pulsierenden Campus und bietet großzügige Grünflächen, welche für die Forschenden und Besucher zum Aufenthalt zur Verfügung stehen. Es entstehen Räume für aktive und körperliche Aktivitäten, sowie Plätze der Ruhe, Erholung und des wissenschaftlichen Austausches. Lockere Baumgruppen sind hier raumgebend und spenden Schatten. Neben den Grünflächen zum Aufenthalt tragen extensive und naturnahe Wiesenflächen zum Biotopverbund bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf die Auswirkungen und Belastungen des Klimawandels zu reagieren, wird eine klimaresiliente Freiraumplanung angestrebt, die das Schwammstadtprinzip berücksichtigt, sowie eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung. Dabei spielt das hohe, nicht unterbaute Grünvolumen der grünen Mitte, sowie wasserdurchlässige Beläge und Dachbegrünungen eine wichtige Rolle. Bei Starkregenereignissen z.B. dienen die Grünflächen als großflächige Retentionsmulden. Ein ebenso zentrales Element der Regenwasserbewirtschaftung ist der Teich im Bereich der Mensa, welcher auch an heißen Tagen für Abkühlung und Aufenthaltsqualität sorgt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alter Leipziger Bahnhof, Dresden</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/alter-leipziger-bahnhof-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 09:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Engere Auswahl
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
KSG Architekten, Berlin
Planungsumgriff: ca. 27 ha
August 2023]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die städtische Struktur der Straßen und dementsprechend die Baufelder orientieren und verdichten sich auf den Neustädter Bahnhof hin, um sich zu sammeln an einer zentralen Stelle. Die heterogenen Nutzungen und die unterschiedlichen Bautypologien sind gleichsam geeint durch den imaginären<br>„Sog“ des städtischen Raumes Richtung Neustädter Bahnhof. Deshalb ist das Rückgrat des Entwurfes ein grüner Stadtraum, der am Alexander-Puschkin-Platz beginnt und sich konisch zum Neustädter Bahnhof mit einer Blickperspektive öffnet. Der Grünraum sammelt, verbindet und prägt als das neue und nachhaltige Instrument des Städtebaus. Was früher Straßenfluchten und Plätze waren, ist heute eine sich weitende „Landschaftsfuge“ die inklusiv und öffentlich die einzelnen Bausteine verbindet. In Analogie zu dem Blick aus dem großen Garten in Dresden auf den Rathausturm inszeniert die Landschaftsfuge Blickverbindungen auf den Neustädter Bahnhof als ein Moment städtischer Identität.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnviertel Blasius-Blick, Kaufbeuren</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnviertel-blasius-blick-kaufbeuren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 08:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[3. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
SCHALTRAUM Architekten, Hamburg
Planungsumgriff: ca. 1,0 ha
Dezember 2021 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freiraum des Planungsgrundstückes sieht sich der Herausforderung gegenübergestellt, trotz der aufgrund der nahen Lage zum Stadtkern dicht zu wählenden Bebauung, adäquate, grüne Aufenthaltsräume zu schaffen, die gleichzeitig alle funktionalen Anforderungen erfüllen. Aus diesen Gründen ent-scheidet sich der Entwurf, auf ein gewöhnliches Straßenprofil zu verzichten und sämtliche Wege- und Verkehrsflächen mit einer einheitlichen Belagsstruktur zu gestalten, die sich über Rasenfugen an den Rändern dynamisch mit den Grünflächen ohne Verlust der Befahrbarkeit verzahnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der drei Wohnhausgruppen bekommt eine größere Grünfläche zugeordnet, die sowohl einen direkten Zugang zum Märzenbach anbietet als auch einen zentralen Bezugspunkt innerhalb der Wohngruppe darstellt. Sitzmöglichkeiten und Kinderspielangebote werten diese Freiräume zu nachbarschaftlichen Treffpunkten und Naherholungsflächen auf. Baumpflanzungen, heimische Ufergehölze, Ziergräser und Staudenrabatte verteilen sich ungeordnet und frei über die Anlage um eine möglichst naturnahe Atmosphäre zu erzielen. Aufweitungen des Bauchlaufs und kleine Staubarrieren bieten zusätzliche Rückstauvolumen für Regenwasser an, erzeugen besondere ökologische Lebensräume in den geschützten Bereichen und setzen über Trittsteine besondere Akzente in der Freiraumgestaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit jeweils zwei gut erreichbaren Pavillons erhält jede Wohnhausgruppe überdachte Fahrradabstellmöglichkeiten sowie Müllaufstellflächen. Die oberirdischen Besucherstellplätze sind zu insgesamt drei Parkplätzen zusammengefasst und räumlich jeweils einer der Wohnhausgruppen zugeteilt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Edeka-Areal, Penzberg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/edeka-areal-penzberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 11:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
H2M Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 3,1 ha
August 2020]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das städtebauliche Gerüst entstehen vielfältige Freiraumtypologien die das Quartier mit unterschiedlichen Qualitäten bereichern. Herzstück bildet die Quartierspromenade als übergeordnetes Rückgrat des neuen Quartiers. Als Bewegungs- und Begegnungsraum unterstützt sie die Bildung von Nachbarschaften und Gemeinschaft. Die Promenade wird aus einem einheitlichen Pflasterbelag gestaltet. In den Randbereichen lagern sich immer wieder baumüberstandene, mit Riesel belegte Ruhebereiche an. Diese rhythmisieren den Raum. Die angeschlossenen Quartierswege dienen als höchste hierarchische Ebene im Erschließungssystem und bilden im Zusammenspiel mit den Blöcken und den Hoferschließungen ein abgestuftes Konzept von öffentlich zu halböffentlich und privat. Der großzügig gestaltete Quartiersplatz ergänzt das Angebot an qualitätvollen Aufenthaltsbereichen und ist gleichzeitig multifunktional nutzbar. Durch die hohe Durchgrünung und Beschattung werden auch die kleinklimatischen Bedingungen im Quartier berücksichtigt und verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Quartiersblock erhält einen individuellen Innenhof mit einem starken Vegetationsthema, der zur Identität der Quartiersblöcke beiträgt. Die in den Gemeinschaftsflächen, gestalterisch integrierten Kinderspielplätze bieten die Möglichkeit zum sorgenfreien Spiel im direkten Umfeld der Wohnungen. Der Anteil an Erdgeschossgärten und Gemeinschaftsgrün steht dabei in einem ausgewogenen Verhältnis. So besteht für jeden Bewohner die Möglichkeit die Freianlagen zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Westen wird der wertvolle Baumbestand entlang der Böschungskante in die Planung integriert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lände und Aumühle, Fürstenfeldbruck</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/laende-und-aumuehle-fuerstenfeldbruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 11:49:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2359</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Realisierungs- und Ideenwettbewerb
mit
von Angerer Architekten und Stadtplaner, München
Planungsumgriff: ca. 5,9 ha
März 2020 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lände und Werkskanal</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die städtebauliche Struktur des Kreativquartiers auf der Lände nimmt die kleinteilige Struktur der umliegenden Bebauung auf. Dadurch können zum einen zwei ruhige Wohnhöfe mit Orientierung zur Amper und ein spannendes Wegesystem über Plätze und Gassen bis hin zur neuen Brücke am Werks­kanal entstehen. Im Quartier mit überwiegend dreigeschossiger Bebauung werden besondere Orte mit 5- bis 6-geschossigen, turmartigen Gebäuden betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sparsam angelegte Erschließung führt über eine neue verkehrsberuhigte Brücke bis auf die Nordseite der denkmalgeschützten Bebauung und endet auf einem Wendeplatz, an dem die Kindertagesstätte und die Zufahrt zur Tiefgarage für das neue Quartier angeordnet sind. Eine weitere Tiefgarage liegt westlich der Veranstaltungsfläche. Damit wird das südliche und östliche Quartier vom Fahrverkehr freigehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entlang der verkehrsfreien Gassen werden in den Erdgeschossen Kreativnutzungen, wie start-ups, Galerien, Cafés und Feinschmeckerlokale untergebracht. Endpunkt dieser Hauptwegebeziehung ist das neue Cafe am Brückenkopf, dessen Terrasse über der Wasserfläche schwebt. Von hier aus bestehen reizvolle Blickbeziehungen auf die neue Bebauung am Werkskanal und der neu geschaffenen Stufenanlage zum Wasser. Eine der Gassen führt zwischen den beiden Wohnanlagen auf der Lende hindurch und mündet in eine kleine Aussichtsplattform mit angeschlossener Stufenanlage zum Wasser. Der nordöstlichste Punkt der Lende wird zu einer Bastion ausgebaut und bietet einen besonderen Aufenthaltsbereich an der Abzweigung der Amper. Im neuen Gebäude am Werkskanal soll zur Steigerung der Attraktivität ebenfalls eine zwei­geschossige Gastronomie mit vorgelagerter Terrasse entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltungsflächen im Umfeld der denkmalgeschützten Bauten wer­den, wie gewünscht, freigehalten. Im östlichen Teil wird ein neues Atelierhaus mit einem Skulpturenhof vorgeschlagen. Die oberirdischen Stellplätze und die Mobilitätsstation sowie eine Vielzahl von Fahrradständern liegen westlich der Veranstaltungsfläche. Der Parkplatz ist dabei so gestaltet, dass er für größere Events als zusätzliche Veranstaltungsfläche genutzt werden kann. Das Gebäude für den neuen Tiefgaragenzugang wird so gestaltet, dass über das abfallende Dach der Rampe eine Wegeverbindung zu einer Aussichtsterrasse möglich ist. Von hier aus kann das neue Quartier überblickt werden. In dem markanten Gebäude soll für alle Kulturevents der Stadt geworben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aumühle</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier auf der Aumühle nimmt die Struktur der Neubebauung auf der Lände auf. Dadurch entsteht auch hier ein ruhiger Wohnhof mit einem dreigeschossigen Gebäude bei den Villen und höhere Bauten zum Park hin. Am verkehrsberuhigten Platz vor der Bibliothek wird ein ca. 70 cm höher liegender Platz zwischen den bestehenden Villen ausgebildet. Darauf ist ein Schmuckgarten mit Sitzmöglichkeiten als ein öffentlicher Rückzugsort situiert. Vor der Bibliothek entsteht eine Caféterrasse, die zum Brunnenplatz orientiert ist. Die Tiefgaragenzufahrt liegt auf der Ostseite dieses Platzes und ist damit gut auffindbar. Eine weitere Tiefgaragenrampe liegt im Bereich des Zugangs zum rückwärtigen Bibliothekshof. Hier wird eine Mobilitätsstation unter einer offenen Überdachung untergebracht, die gleichzeitig als Plattform für den neuen Lesegarten der Bibliothek genutzt wird. Vom terrassierten, nach Norden hin höher werdenden Lesegarten aus entstehen reizvolle Blickbeziehungen zur Amper nach Norden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kneippinsel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freiraum nördlich der Stadtbibliothek wird zum Großteil entsiegelt und der Parkanlage auf der Kneippinsel hinzugefügt. Das bestehende Kneippbecken wird mit weiteren befestigten Sitzbereichen und einem zusätzlichen Kneippweg durch das Wasser im südlich liegenden Nebenarm der Amper zu einer neuen Gesamtanlage ausgebaut. Die Flächen Zwischen Amper und Werkskanal wird mit neuen Parkwegen erschlossen und kann als Standort für weitere Skulpturen oder Landart-Objekte dienen. Östlich des Werkskanals schließe eine Freizeitwiese und ein Abenteuerspielplatz an den Inselpark an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ideenteil</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der öffentliche Raum der Bullachstraße wird als Fortsetzung der neuen Hauptwegebeziehung über Lende, Werkskanal und Aumühle gesehen und wird mit den gleichen Gestaltungselementen zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgebaut. Baumreihen, markante Gehölzsolitäre, Pflanzbeete sowie Rinnen gliedern den Raum in Bewegungs- sowie Aufenthaltsbereiche. Rund um die Leonhardkirche entsteht eine großzügige Platzfläche mit Baum-Carée und fungiert durch seine offene Gestaltung zukünftig als Gelenk zwischen Innenstadt und Kreativquartier.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Forum Königsbrunn, Königsbrunn</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/forum-koenigsbrunn-koenigsbrunn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 12:57:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2377</guid>

					<description><![CDATA[2. und 3. Preis
Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb
mit
17A Architektur, Königsbrunn
Planungsumgriff: ca. 8,5 ha
Oktober 2019 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Städtebaulich vereint der Entwurf die verschiedenen Baukörper des neuen Forums für Königsbrunn durch eine Art Mosaik-Prinzip, das jedem Freiraum- und jedem Stadtbaustein eine orthogonale Fläche zuteilt, die zu den jeweils benachbarten Feldern unterschiedlich gestaltet ist. Dadurch werden spannendere Raumabfolgen erzielt und gerade die teils 300 Meter langen Hauptachsen. Während die Neubauten auf klar ablesbaren „Tabletts“ stehen, so erhalten auch die dazwischen liegenden Freiraum-Bausteine eine individuelle Gestaltung und Funktion damit sie das „Mosaik“ sinnvoll ergänzen – darunter ein Baumhain mit Liegedecks, eine ökologische Freizeitwiese, ein landschaftlich ausgebildete Freilichttribüne oder auch der Parkplatz mit dichtem Baumüberstand. Herzstück ist dabei die zentrale Platzfläche rund um den Forums-Neubau. Um die Durchlässigkeit des Baukörpers im Erdgeschoss zu unterstützen, setzt sich die Gestaltung im Westen fort, während der östliche Teil zwischen Eishalle, Forum und Lechmuseum den eigentlichen Hauptplatz darstellt. Der Hauptplatz ist entsprechend mit einer aufwändigeren Freiraumgestaltung versehen, die sowohl die repräsentative Rolle als zentraler Platz als auch die funktionale Rolle als Veranstaltungsfläche (Vereinsfeste, Wochenmarkt usw.) erfüllt. Auch die Setzung neuer Gehölze folgt ganz dem Prinzip der mosaikartig angeordneten Flächen und Baukörper. Dabei ordnen sich die mit Bäumen überstandenen Flächen rings um die zentrale Platzfläche am Forum so an, dass ein grüner Rahmen entsteht und dem vergleichsweise großen Freiraum ein angenehmes, gefasstes Raumgefühl vermittelt wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glandergassleiten, Wolnzach</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/glandergassleiten-wolnzach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 12:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2385</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Einladungswettbewerb
mit
von Angerer Architekten und Stadtplaner,
München
Planungsumgriff: ca. 8,5 ha
September 2019 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Wohnanlage befindet sich am nördlichen Siedlungsrand und leitet zu den für die Gegend typischen Hopfenanbauflächen über. Strategisch verfolgt der Entwurf eine harmonische und gut erkennbare Verzahnung von landwirtschaftlichen Flächen und bebautem Siedlungsraum. Die Haupterschließung erfolgt über die Bestandsstraße welche zum Anger weiterentwickelt wird. Daran werden insgesamt fünf kammerartige Wohneinheiten angegliedert und erschlossen. Die Zwischenräume stellen die Verzahnung mit der umgebenden Landschaft dar. Diese öffentlichen Grünflächen sind im Kaskadensystem zu Mulden ausgebildet und dienen in erster Linie zur Regenwasserretention. Die Hanglage und der lehmige versickerungsunfähige Boden bedingen, dass sämtliches Oberflächenwasser direkt oder über Rinnen in das Muldensystem geleitet und verlangsamt nach einem Überlaufprinzip den Hang hinuntergeleitet wird. Das Überlaufprinzip soll ein zu schnelles abfließen verhindern. Mittels eines naturnahen Pflanzkonzeptes können hier ökologische Trittsteine geschaffen und die klimatische Qualität im Siedlungsgebiet erhöht werden. Über ein System aus Brücken und Aussichtsplattformen wird die abgesenkte Grünanlage im Süden für die Bewohner zugänglich und erlebbar gemacht. Die Entwässerungsthematik wird im Anger fortgeführt und gewinnt durch Aufenthaltsbereiche zusätzlich an Qualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nördliche, bewusst unbebaute Fläche wird im Gegensatz zu den extensiv nutzbaren Landschaftsfingern als aktiver Naherholungsraum konzipiert und entsprechend mit Kinderspielplätzen, Freizeitwiesen, Spazierwegen und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die blühende Streuobstwiese, auf der mehrere Bienenvölker Honig produzieren können. Eine weitere Retentionsmulde entlastet das bereits bestehende Entwässerungssystem und kann im Winter geflutet als einbruchsichere Eisfläche genutzt werden. Diese Fläche ist ebenfalls an die Bestandsbebauung angeschlossen und dient zusätzlich als&nbsp; Begegnungsraum für die Menschen aus dem bestehenden und dem neuen Quartier.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tölzer Straße, Holzkirchen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/toelzer-strasse-holzkirchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 12:02:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2392</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
von Angerer Architekten und Stadtplaner,
München
Planungsumgriff: ca. 3,5 ha
Juli 2019 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ordnung der amorphen Siedlungsstruktur der angrenzenden Bereiche wird ein ruhiges städtebauliches Konzept mit sechs kompakten Hofgruppen mit Geschosswohnungsbau, einer Reihenhausgruppe im Norden als Übergang zur kleinteiligen Nachbarbebauung und drei Sonderbautypen für den Nahversorger, die Kindertagesstätte und die Gemeinschaftsräume vorgeschlagen. Die freie Landschaft wird über einen geschwungenen, ins Gebiet abfallenden Park in die neue Siedlung bis zum zentral gelegenen Quartiersplatz geführt. Dieser Park fungiert künftig als Erholungsgrünfläche für die gesamte Nachbarschaft und bietet genügend Raum für eine Freizeitwiese, schattenspendende Baumgruppen mit Sitzgelegenheiten und einen Mehrgenerationenspielplatz. Auf dem Quartiersplatz befinden sich neben einem Café mit Freischankfläche beim Nahversorger auch Sitzmöglichkeiten, ein Brunnen und eine Fläche für Freiluftveranstaltung beim Gemeinschaftsraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Realisierungsabschnitt bietet mit den drei Hofgruppen, den drei Sonderbauten und dem Quartierplatz und -park ein in sich abgeschlossenes stimmiges Stadtquartier. Im Zuge des zweiten Realisierungsabschnittes besteht durch die kleinteilige Struktur der Hofgruppen auch die Möglichkeit den bestehenden Bauernhof mit dem angrenzenden Obstgarten zu erhalten. Neben den großzügig dimensionierten Privatgärten weist jede Wohngruppe zusätzlich einen eigenen, zentral liegenden Wohnhof auf, der von der direkt angrenzenden Anwohnerschaft als Treffpunkt und Aufenthaltsort im Freien genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nähe der Eingangsbereiche sind langestreckte Nebengebäude zur Unterbringung von Fahrrädern und Müll geplant. Die Erschließung der neuen Gebäude erfolgt über das bestehende Straßennetz und über lediglich eine neue Stichstraße von der Tölzer Straße aus, die zunächst auf einem großzügigen Wendeplatz endet. Mit Realisierung des zweiten Abschnitts wird diese Erschließung bis zur Holzstraße als Wohn- und Spielstraße weitergeführt. Um die Belastung des neuen Wohngebietes durch Fahrverkehr möglichst gering zu halten, werden über diese Ringstraße lediglich die Tiefgaragen der beiden nördliche Wohnhöfe erschlossen. Alle anderen Tiefgaragen werden über die bestehenden Straßen angefahren. Die Zufahrten und Anlieferung der wichtigen Einrichtungen wie Kindertagesstätte und Nahversorger liegen im unmittelbaren Einfahrtsbereich von der Tölzer Straße. Damit wird kein Fremdverkehr in die Siedlung geführt. In dem für das Gebiet wichtigen Eingangsbereich an der Tölzer Straße wird neben der Bushaltestelle eine Mobilitätsdrehscheibe vorgeschlagen. Hier befindet sich der überdachte Wartebereich für Fahrgäste, Ladestationen für E-Mobilität sowie Stellplätze für Leihfahrräder und Car-Sharing.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachverdichtung Goethequartier, Sonthofen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/nachverdichtung-goethequartier-sonthofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 12:05:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2400</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
H2M Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 4,3 ha
Juni 2019 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">REALISIERUNGSTEIL</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Nachverdichtung des Wohnquartiers an der Goethestraße entstehen entlang der südlichen Zeilenhäuser neue Kopfbauten, die eine Verlagerung des bisherigen Straßenprofils erfordern. Dies bietet die Gelegenheit, die Goethestraße in diesem Bereich neuzugestalten und an die dichtere städtebauliche Situation anzupassen. Um einerseits nicht unnötig Freifläche zu verschenken und andererseits noch genügend Grünpuffer zu den Wohngebäuden beizubehalten, sieht der Entwurf vor, das neue Straßenprofil komplett als verkehrsberuhigten Bereich im Sinne eines „Shared-Space“ zu definieren. Es gibt eine einheitliche und niveaugleiche Belagsgestaltung, die sich bis über die Haupterschließungswege zu den Wohngebäuden fortsetzt und den Eindruck einer zusammenhängenden Promenade erzeugen soll. Den Standorten der Kopfbauten folgend, verspingt das Straßenprofil immer wieder um einige Meter nach Norden, erfordert dadurch mehr Vorsicht beim Autofahrer und unterstützt dadurch den Charakter einer verkehrsberuhigten Wohnstraße. Durch gestalterisch integrierte Entwässerungsrinnen werden die Fahrbahnen für Kraftfahrzeuge markiert, Fußgänger und Radfahrer sollen aber durch das neue Gestaltungskonzept spürbar Vorrang gegenüber dem MIV haben und das Gefühl vermittelt bekommen, sich frei über die Fläche bewegen zu können. Zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität gibt es immer wieder Sitznischen und Sitzmauern, die den Einwohnern als kleine, den Wohnhöfen vorgelagerte Treffpunkte dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der neu gestalteten Goethestraße aus entwickeln sich die bisherigen Wohnhöfe, die nun nördlich von einer neuen Schallschutzbebauung und südlich durch neue Nebengebäude räumlich stärker gefasst werden. Zusätzliche Parkwege, Aufenthaltsbereiche, Spiel- sowie Sportgeräte verleihen den bisher rein als Abstandsgrün fungierenden Höfen ein adäquates Nutzungsangebot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Rücksichtnahme und weitgehendem Erhalt des üppigen Baumbestands entlang der Bundesstraße, soll der nördliche Freiraum zur Erschließung der neuen Schallschutzbebauung umfunktioniert werden um die Wohnhöfe und den Shared-Space der umgestalteten Goethestraße zu entlasten. Als Zufahrt von der Bundesstraße wurde der verkehrsplanerische Vorschlag aus den Grundlagen übernommen und entsprechend weiterentwickelt. Es entsteht ein neuer Verkehrsknoten, der eine Befahrbarkeit der Quartiersgarage von Norden ermöglicht, einen neuen Besucherparkplatz offeriert und Richtung Osten mit einer Einbahnstraße neu an die Schillerstraße anschließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IDEENTEIL</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter westlich weitet sich das neue Profil der Goethestraße schließlich zu einer Platzfläche mit dazu angeordnetem Quartiershaus auf und findet damit seinen freiraumplanerischen Abschluss. Ein Carré aus schirmförmigen Bäumen soll dem Quartiersplatz ein angenehmes Größenverhältnis verleihen und Sitzmöglichkeiten unter Bäumen anbieten. Im Anschluss an den Quartiersplatz entsteht auf den bisher nahezu ungenutzten Grünflächen eine Parkanlage, die ein generationsübergreifendes Freizeitangebot für das gesamte Quartier bereitstellen soll, darunter ein Freilufttheater, Outdoorfitness für Jung und Alt sowie ein neuer Naturspielplatz als Ersatz für den lärmbelasteten Spielplatz im Norden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für den Ideenteil schlägt der Entwurf vor, die Profile von Goethestraße und Sudetenstraße ebenfalls als verkehrsberuhigte Wohnstraßen einzurichten und beispielsweise mit gestalterischen „Fahrhindernissen“ wie Baumscheiben und Sitznischen freiraumplanerisch aufzuwerten, da der Hauptverkehr (MIV Anlieger) zukünftig über die neuen Tiefgaragen bereits an den Quartierseingängen abgefangen wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ehemaliges AOA-Gelände, Gauting</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/ehemaliges-aoa-gelaende-gauting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2018 16:26:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2457</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb
mit
Architekturbüro von Angerer,
München
Planungsumgriff: ca. 3,3 ha
Februar 2018 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem ehemaligen Gelände der AOA Apparatebau sind fünf Wohngruppen zu den Grundstücksrändern hin angeordnet, so dass in der Mitte ein Freiraum ausgespart wird, der künftig als Erholungsgrünfläche für die gesamte Nachbarschaft fungiert. Dieser Quartierspark gewährt genügend Raum für eine Freizeitwiese, schattenspendende Baumgruppen mit Sitzgelegenheiten und einen Spielplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den großzügig dimensionierten Privatgärten weist jede Wohngruppe zusätzlich einen eigenen, zentral liegenden Wohnhof auf, der von der direkt angrenzenden Anwohnerschaft als Treffpunkt und Aufenthaltsort im Freien genutzt werden kann. Dieses Prinzip ist beim nordöstlich situierten Supermarkt auf das Niveau des ersten Obergeschosses übertragen und durch eine Freitreppe von Süden her halböffentlich zugänglich. An der Kreuzung Ammerseestraße und Hiltlstraße wird ein adressbildender Vorplatz ausgebildet, der über eine Freisitzmöglichkeit für ein Kaffee, einem Wasserspiel und Sitzbänken eine besondere Aufenthaltsqualität für das öffentliche Leben im Quartier anbietet. Als Gerüst für die neue Freiraumgestaltung dient ein zweigestuftes Wegenetz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptwege legen sich als Rahmen um die Wohngruppen und den Quartierspark und ermöglichen eine öffentlich Durchwegung mit Anschluss an die gesamte Umgebung. Diese stellenweise polygonal geführten Wege dienen außerdem als Einstiche für Feuerwehr und Rettung. Das sekundäre Wegesystem ist orthogonal ausformuliert und erschließt den halböffentlichen Raum innerhalb der Wohngruppen sowie die darum angeordneten Geschosswohnungsbauten und Reihenhäuser.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadt Starnberg, Realisierungswettbewerb &#8222;Am Wiesengrund&#8220;, Starnberg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/stadt-starnberg-realisierungswettbewerb-am-wiesengrund-starnberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 17:55:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2480</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Einladungswettbewerb
mit
AKFU
Architekten und Stadtplaner,
München
Planungsumgriff: ca. 3,5 ha
Juni 2017 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Wohnanlage befindet sich am südwestlichen Siedlungsrand des Ortes Starnberg und nimmt als räumlicher Übergang zum Landschaftsschutzgebiet rundherum eine besondere Rolle ein. Strategisch verfolgt der Entwurf eine harmonische und gut erkennbare Verzahnung von Landschaft und bebautem Siedlungsraum. Während die Wohnanlage in drei große Einheiten eingeteilt ist und kammartig an einem nord-süd-orientierten Haupterschließungsstrang aufgehängt ist, ziehen sich begrünte Landschaftsfinger von der Gegenseite her in die Zwischenräume der Siedlung. Diese öffentlichen Grünflächen sind zu Mulden ausgebildet und dienen in erster Linie zur Regenwasserretention. Über offene Rinnen oder unterirdische Zuleitungen wird sämtliches Oberflächenwasser aus der Siedlung in die Mulden geleitet um es verlangsamt und kontrolliert an das bestehende Versickerungssystem im Nordwesten abzugeben. Mittels eines naturnahen Pflanzkonzeptes können hier ökologische Trittsteine geschaffen und die klimatische Qualität im Siedlungsgebiet erhöht werden. Über ein System aus Brücken, Stegen und kleinen Aussichtsplattformen wird die abgesenkte Grünanlage für die Bewohner zugänglich und erlebbar gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung zur bestehenden Bebauung im Norden und zum ursprünglichen Siedlungsrand übernimmt eine weitere öffentlich nutzbare Grünstruktur, die sich als Parkband von Norden bis nach Südosten um die neue Wohnanlage erstreckt. Im Gegensatz zu den extensiv nutzbaren Landschaftsfingern sind diese Flächen als Naherholungsraum konzipiert und entsprechend mit Kinderspielplätzen, Freizeitwiesen, Spazierwegen und zahlreichen Sitzgelegenheiten ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bachlauf soll im Zuge der von der Stadt angedachten Geländeaufschüttung nach Westen versetzt werden. Gestalterisch erhält der Graben einen aufgeweiteten Querschnitt um eine höhengestaffelte Uferbepflanzung etablieren zu können. Zusätzlich erfolgt eine Kombination des Bachlaufs mit der neu geplanten Ortsrandeingrünung, die sich in einer Folge aus offen gelassenen und geschützteren Bereichen wie ein Gürtel westlich um die Siedlung legt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubebauung Rodelberg, Mainz</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubebauung-rodelberg-mainz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 18:58:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2488</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
Schaltraum Architekten,
Hamburg
Planungsumgriff: ca. 1,8 ha
Februar 2017 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das städtebaulich prägnante Plateau des Rodelbergs wird mit einer neuen Wohnanlage überplant und die im Bestand eher funktional gehaltenen Aussenanlagen sollen mit der neuen Situation einhergehend aufgewertet werden. Die punktuell gesetzen Neubauvolumen werden mit einem neuen Wegesystem erschlossen, das sowohl Zwischenräume anbindet als auch einen kompletten Rundweg anbietet, der das Quartier als Ganzes an seine Umgebung anschließt. Gleichzeitig dient dieses Wegenetz als Zufahrt für die Feuerwehr, das dazu an einigen Stellen um einen Streifen aus Rasenfugenbelag verbreitert wird. Die nördlich gelegene Treppenanlage aus dem Bestand zur Überwindung des starken Höhenunterschieds zur näheren Umgebung wird durch eine neue serpentinenartig angelegte Rampenanlage ersetzt, die künftig einen barrierefreien Zugang erlaubt. Dagegen wird der bereits im Bestand gut nutzbare, südwestliche Zugang zum Plateau in seiner jetzigen Form erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Grünanlagen zu den Wohngebäuden sieht der Entwurf gemeinschaftlich nutzbare Gärten vor. Da die privaten Terrassen in die Erdgeschossgrundrisse integriert sind, können die Freibereiche als zusammenhängende grüne Ringe um die Baukörper gestaltet werden. In den jeweils nördlich orientierten Bereichen sind die Gemeinschaftsgärten als introvertiertere Ruheräume konzipiert, die zwischen Hecken und Zierobstgehölze gesetzte Sitzelemente anbietet. Die sonnenorientierten Bereiche südlich und westlich der Gebäude gestalten sich dagegen mit locker verteilten Baum- und Ziergraspflanzungen und großzügigen Rasenflächen deutlich offener. An insgesamt vier Stellen offerieren die Aussenanlagen halböffentliche Quartiersplätze als Orte für den nachbarschaftlichen Austausch. Zwischen der neuen Rampenanlage und den Neubauten im Norden gliedert sich ein weiterer halböffentlicher Freibereich an, auf dem ein großer Spielplatz und eine Freizeitwiese angeordnet sind.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cofely-Areal Reutin, Lindau</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/cofely-areal-reutin-lindau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 18:13:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2532</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Einladungswettbewerb mit städtebaulichem Realisierungsteil
mit
Hammer Pfeiffer Architekten,
Lindau
Planungsumgriff: ca. 3,5 ha
August 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept gliedert das Gesamtareal in drei klar ablesbare Teilquartiere. Jedes dieser Teilquartiere erhält durch ein starkes Vegetationskonzept seine eigene Identität. Bezug nehmend zum Kontext des Ortes (Obstbauflächen im Westen) sollen verschiedene, heimische Leitbaumarten, bestehend aus Malus (Apfel), Pyrus (Birne) und Prunus (Kirsche) jedem Wohnhof zugeordnet werden und so einen unverwechselbaren Charakter verleihen. Die Quartiere könnten nach den entsprechenden Baumarten benannt werden. Die Mitte eines jeden Hofes bildet ein ruhiger, introvertierter Gartenraum (Zimmer im Freien), angereichert mit Kinderspiel und Aufenthaltsbereichen. Diesen Flächen dienen dem direkten Wohnumfeld und erlauben es den Kindern sorgenfrei in Reichweite der Wohnungen zu spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den Teilquartieren entsteht als Gegenpol zu den grünen Innenhöfen ein großzügiger Quartiersplatz, der die drei Bausteine zu einem Gesamtensemble zusammenfügt. Er ist Gelenk und Zentrum der nachbarschaftlichen Kommunikation. Mit seinen lockeren Baumfeldern und Sitzmöglichkeiten bietet er ein hohes Maß an Aufenthaltsqualität. Hier bietet sich auch genug Platz für kleine Feste oder Märkte. Durch eine mögliche Anreicherung der EG-Zonen mit gemeinschaftlichen Nutzungen kann zusätzlich eine Stärkung und Belebung der Quartiersmitte erfolgen. Das ausgedehnte, barrierefrei und schwellenlose Wegenetz bindet das Areal sinnvoll in seine Umgebung an. Vor allem für einen starken Bezug zu den umliegenden Grünflächen soll eine gute Zugänglichkeit selbiger für alle Bewohner gleichermaßen erreicht werden. Im Nordosten entsteht zwischen den Teilquartieren und der übergeordneten Wegverbindung eine neue öffentliche Grünfläche. Ein Retentionsteich integriert das Element Wasser und verbessert das Mikroklima. Zusätzlich wirkt die Fläche als Grünpuffer zur angrenzenden Gewerbenutzung. Hier könnten zudem z. B. Pachtgärten (je ca. 10m²) angeboten werden. Zur Kemptener Straße entstehen entlang des langgezogenen Baukörpers großzügige Vorbereiche und Auftaktsituationen zu den Quartieren. Die offene Erdgeschosszone interagiert selbstverständlich mit dem Freiraum. Entlang des Straßenraums organisieren sich einige Längsparkplätze. KiTa ist in diesem Bereich sinnvoll organisiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Areal Frankfurter Straße 41, Taunusstraße 11 und Waldstraße 30, Rüsselsheim</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/areal-frankfurter-strasse-41-taunusstrasse-11-und-waldstrasse-30-ruesselsheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 18:23:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2566</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
Planungsumgriff: ca. 0,3 ha
Juni 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Areal Frankfurterstraße 41 / Taunusstaße 11 stellt mit der angestrebten dichten Bebauung räumlich eine besondere Herausforderung dar. Da der Freiraum zwischen den Neubauten begrenzt ist, verfolgt das vorgeschlagene Konzept eine Verwebung der unterschiedlichen Funktionsbereiche. Halböffentliche bzw. nachbarschaftlich nutzbare Grünräume, befestigte Aufenthaltsbereiche und Verbindungsräume verbinden sich gestalterisch zu einer zusammenhängenden Struktur. Das klassische System aus klar abgegrenzten Privatgärten und Erschließungswegen löst sich zu Gunsten einer großzügigeren und effektiver nutzbaren Freiranlage auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getragen wird das Konzept durch den Einsatz eines einheitlichen Belags, der über größer werdende Pflanz- und Rasenfugen zu den begrünten Flächen hin einen fließenden Übergang erzeugt. Auf diese Weise strickt sich eine Rad- und Fußwegeverbindung durch das gesamte Areal und weitet sich in den Hofräumen zwischen den Neubauten immer wieder zu Aufenthaltsflächen oder Gemeinschaftsterrassen auf. Sitzelemente schälen sich aus dem linienförmigen Muster des Bodenbelags heraus und wirken somit ebenfalls wie aus einem Guss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die insgesamt fünf Wohnhöfe im Areal erhalten durch verschiedene Baumpflanzthemen einen individuellen Charakter und helfen zur besseren Orientierung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnquartier an der Ratoldstraße, München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnquartier-an-der-ratoldstrasse-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 18:20:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2556</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener, städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb
mit
Teamwerk-Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 14,0 ha
Juni 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAU UND FREIRAUM</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der gesamten Länge Ratoldstraße und Raheinstraße erfährt das Projektgebiet am Bahnhof Feldmoching eine Lärmschutzbebauung und damit seinen städtebaulichen Abschluss. Die Anordnung und die Höhenentwicklung der Baukörper beziehen sich jeweils auf einen städtebaulichen Baustein aus der angrenzenden Bestandsbebauung im Osten. Diese vier Bausteine umfassen die Hochhaussiedlung an der Weltlstraße, das Siedlungsgebiet zwischen Jakob-Sturm-Weg und Bernhardstraße, den Abschnitt auf Höhe Bahnhof bis zur Herbergstraße und die Siedlung im Norden zwischen Herbergstraße und Hochlandstraße. Das Projektgebiet erhält dadurch eine übergeordnete Rhythmisierung, welche durch die Gliederung von zusammenhängenden, größeren Freiräumen und Plätzen verstärkt wird. Diesen Freiraum- und Platzsituationen sind die bürgerschaftlichen, sozialen und gewerblichen Nutzungen zugeordnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ÖFFENTLICHER FREIRAUM</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Puffer zwischen Bahngleistrasse und neuer Bebauung ist ein ökologischer Grünstreifen vorgesehen. Dieser dient der neuen Wohnbausiedlung als grünes Rückgrat und zieht sich jeweils zwischen den vier genannten Bausteinen hindurch in die Umgebung, um das städtebauliche Konzept räumlich noch stärker hervorzuheben. Hier werden öffentliche Fuß- und Radwegeverbindungen hergestellt und öffentliche Spielplätze angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem nordwestlichen Baufeld entsteht eine von Kiefernbäumen umsäumte Parkanlage mit doppelläufigem Wegesystem und einem großen Abenteuerspielplatz. Sie verbindet den Freiraum mit dem weiter östlich liegenden Feldmochinger Anger und bildet somit ein großzügiges, zusammenhängendes Naherholungsgebiet für den gesamten Stadtteil. Konzeptionell könnte sich diese Struktur auch westlich über die Gleise hinweg fortsetzen und eine attraktive, grüne Freizeitfläche für ganz Feldmoching sicherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PRIVATER FREIRAUM<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der private Freiraum zieht sich als einheitliche und zusammenhängende Struktur zwischen den Neubaukörpern hindurch. Er ist als ein additives System aus aneinanderreihenden Kacheln zu verstehen, die mit unterschiedlichen Nutzungen für die Nachbarschaft programmiert sind. Neben den Flächen für Privatgärten, gibt es Baumhaine mit Sitzbänken als Treffpunkte für den nachbarschaftlichen Plausch, Grillplätze, Spielplatzbereiche, gemeinschaftlich nutzbare Gartenanlagen (Urban Gardening) und Freizeitgrünflächen. Diese unterschiedlich belegten Freiraum-Kacheln sorgen für eine abwechslungsreiche Raumabfolge und stellen durch ihre barrierefreie Aneinanderreihung eine Durchwegung von Nord nach Süd sowie die Erschließungswege von Ost nach West her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERSCHLIESSUNG</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die grüne Verbundachse zwischen Gleistrasse und neuer Bebauung erhält eine durchgehende Fuß- und Radwegeverbindung von Nord nach Süd und bietet eine rückwärtige Anbindung mit Fahrradstellplätzen an der neuen Wohnbebauung. Entlang der Westseite der Ratoldstraße sind senkrecht ausgerichtete Kfz-Stellplätze situiert, für dessen Unterbringung sich der straßenbegleitende Gehweg nach Westen verschränkt. An der Raheinstraße sind die Stellplätze als Längsparker vorgesehen. Beide Straßenprofile werden westseitig zu weiten Teilen von einer Baumreihe begleitet. In den Vorbereichen der östlichen Wohnhäuser als direkter Anschluss an den Straßenraum mit Gehweg sind Eingangsbereiche, Fahrradparker und Tiefgaragenzufahrten eingegliedert. Auf dem neuen Quartiersplatz südlich des Bahnhofzugangs ist ausreichend Raum für die erweiterte Bike&amp;Ride-Anlage und die Anlieferung der erdgeschossigen Geschäftsräume vorhanden. Für die Buslinien 170 und 171 aus Richtung Feldmoching-Ost sind auf dem Platz Bushaltebuchten vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NUTZUNGSKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verteilung der Nutzungen ergänzt zum einen die schon vorhandenen städtebaulichen Gegebenheiten indem zusätzliche Einzelhandelsflächen und Gewerbeflächen im Bereich der S- und U-Bahn-Station vorgesehen werden. Kindergärten sind im Bereich der neu geschaffenen öffentlichen Freiräume angeordnet, sowie nachbarschaftliche Nutzungen in bestehende Gebäude integriert. Darüber hinaus ergibt sich die Möglichkeit auf der Dachfläche der erweiterten Park&amp;Ride-Anlage, als Ergänzung zum schon vorhandene Freizeitangebot, unterschiedlichste Sportarten anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ZUSAMMENFASSUNG</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier an der Ratoldstraße ist ein schützender städtebaulicher Abschluss der vorhandenen Nachbarschaften. Der neue Stadtbaustein orientiert sich dabei in Struktur und Höhe an der östlichen Bestandsbebauung wodurch unterschiedlichste Wohn- und Freiraumqualitäten entstehen. Das Grundraster und das Prinzip des Vorder- und Hinterhauses ermöglicht eine flexible und individuelle Entwicklung der einzelnen Parzellen und somit eine lebendige Nachbarschaft.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baubetriebshofgelände, Friedberg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/baubetriebshofgelaende-friedberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 19:26:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2574</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Nichtoffener, städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb
mit
Architekturbüro von Angerer,
München
Planungsumgriff: ca. 1,3 ha
Februar 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAULICHES KONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fur die Neuordnung des Baubetriebshofsgeländes wird eine kompakte urbane Wohnsiedlung konzipiert, die sich im Norden konsequent gegenüber dem Verkehrslärm abschirmt und die offene Struktur der südlich angrenzenden Bebauung aufnimmt. Die viergeschossige Lärmschutzbebauung nimmt die Höhenentwicklung der südlichen Bebauung auf. Zur Gliederung sind fünfgeschossige Hochpunkte vorgeschlagen. Die Erschließung erfolgt über Laubengänge mit einer konsequenten Südorientierung der Wohnungen. Entlang der Stefanstraße sind im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss Handel und Dienstleistungen wie Läden, Büros und Praxen untergebracht. Den südwestlichen Abschluss bildet ein Quartiersplatz, der baulich von einem zweigeschossigen Caféhaus gefasst wird. Die Zufahrt zur privaten und öffentlichen Tiefgarage erfolgt verkehrsgünstig über die Stefanstraße. Um die Akzeptanz der öffentlichen Tiefgarage zu erhöhen, sind die öffentlichen Stellplätze im westlichen Teil der ersten Parkebene untergebracht. Von dort aus gelangt man auf kurzem Wege zur Mobilitätsdrehscheibe auf der gegenüberliegenden Seite, um z. B. mit dem Leihfahrad in die Altstadt zu gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wie die neuen Gebäudevolumina auf die benachbarte Wohnbebauung im Süden reagieren, so erleben auch die Grünräume des Bestandes eine Fortsetzung in das Planungsgebiet. In Form von begrünten Parkfingern ziehen sich diese durch die Hofräume zwischen den Neubaukörpern. Öffnungen zur Belichtung der Tiefgarage sowie kleine Treffpunkte mit Sitzgelegenheiten sind hier ebenfalls integriert. An den nördlichen Stirnseiten der freistehenden Neubauten sind Spielplätze vorgesehen und an den Südköpfen schieben sich kleine Quartiersplätze auf die zur Spielstraße zurückgebaute Ost-West-Verbindung. In diesem Bereich soll eine Verzahnung der beiden Wohngebiete stattfinden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Am Volkspark Lichtenberg, Berlin</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/am-volkspark-lichtenberg-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2015 19:29:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2582</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
Schaltraum Architekten,
Hamburg
Planungsumgriff: ca. 3,2 ha
November 2015 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Volumen der Neubauten werden durch eine Kombination aus drei verschiedenen Freiraumtypen sinnvoll miteinander verknüpft. Als erster Freiraumtyp umgibt die Baukörper ein Polster aus begrünten Freiflächen. Diese sind auf 80 cm Hochpaterreniveau aufgekantet um einerseits raumwirksame Kanten auszubilden und andererseits intimeren Raum für die darauf situierten Privatgärten zu schaffen. Entsprechend der Idee der verspringenden Gebäudekubatur weist auch die Aufkantung eine bewegte Linienführung auf um die langen Fluchten abwechslungsreich zu gestalten und räumliche Spannung zu erzeugen. Dieses Prinzip weitet sich auf die daran anschließenden verkehrsbegleitenden Grünflächen an Hohenschönhauser Straße und Weißenseer Weg aus. Es entsteht eine für das neue Wohnareal charakteristische Formensprache und gleichzeitig eine attraktive Promenade zur Erschließung der randstehenden Bebauung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kopfbauten der Wohnhausriegel und die Führung der erhöhten Privatgrünflächen werden bewusst Innenhofsituationen ausgebildet. Hier entstehen intimere Bereiche zur Nutzung für die direkte Nachbarschaft. Jeder Hof erhält dabei ein individuelles Gestaltungskonzept (Baumhain, Waldlichtung, Obstgarten) zur Stärkung der Identifikation und Orientierung innerhalb des Wohnquartiers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als dritte freiraumprägende Struktur schälen sich zwei Intarsien im Verbindungsraum zwischen HOWOGE und VARENTA heraus. Sie sind Quartiersmittelpunkte und räumliche Verbindungsgelenke zugleich. Dem Landschaftsbild der Kiefernheide nachempfunden erhalten diese zentralen Freiräume zudem ein einzigartiges Gestaltungskonzept. Topografisch sind sie als abgesenkte Flächen mit seichten Böschungen ausgebildet, die mit Heide-Ziergräsern und schlanken Kiefernbäumen bepflanzt sind. An ausgewählten Stellen entlang der Kanten werden außerdem Sitzstufen angeboten, in den mittleren Bereichen finden dagegen Spielplätze oder öffentliche Grillstellen Anschluss.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnen im Wandel, Buch am Erlbach</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnen-im-wandel-buch-am-erlbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 06:34:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2677</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
Architekturbüro von Angerer,
München
Planungsumgriff: ca. 5,5 ha
April 2014 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDEBAULICHES KONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Baugebiet wird als &#8222;Scholle&#8220; vom bestehenden Ortsrand abgerückt, um die Landschaft bis an die Gastorfer Straße und damit zur Ortsmitte heranzuführen. Die Erschließung erfolgt von der Gastorfer Straße aus über eine Stichstraße, die als verkehrsberuhigter Straßenraum mit Einengungen und Aufweitungen sowie einzelnen Parkplätzen gestaltet wird. Von dieser Straße aus werden vier Haus­gruppen nach Westen erschlossen. Durch die Anordnung der Gebäude parallel zum Hang entsteht ein weitgehend ebener Straßenraum, der zum Spielen einlädt und barrierefreie Verbindungen zwischen den einzelnen Gebäuden ermöglicht. Auf der Nordseite stehen die Ge­bäude giebelständig, um großzügige Westgärten zu erhalten. Die südlich angren­zende Bebauung ist nach Süden orientiert. In allen Höfen wird eine Mischung von freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhäusern angeboten. Östlich der Haupterschließungsstraße werden zur Verzahnung des Baugebietes mit dem öffentlichem Grünzug vier &#8222;Langhäuser&#8220; für Geschosswohnungen vorgeschlagen. Zwischen diesen Gebäuden befinden sich Gartenhofhäuser, um auch Einfamilien­häuser auf kleinen Grundstücken anbieten zu können. Durch die Topografie lie­gen die Gartenhöfe um ca. 1 m über dem angrenzenden öffentlichen Grünzug. Damit sind die Gärten von außen nicht einsehbar, über die vom innen, nur 90 cm hohe Brüstung bestehen jedoch freie Ausblicke auf den Ortskern (Kirchturm) und zum Grünzug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orientierung der Gartenhofhäuser erfolgt nach Süden in den Hof. In den Verbindungsbauten liegen die Garagen, die für eine Wohnraumerweiterung mit einem Wohnraum oder Wintergarten überbaut werden kann. Sonst dienen sie als Terrasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das nördliche &#8222;Langhaus&#8220; werden die Stellplätze in einem Carport und auf offenen Stellplätzen untergebracht. Bei den beiden mittleren wird eine Tiefgarage vorgeschlagen. Die Zufahrt erfolgt über die Wegeverbindungen zum überge­ordneten Weg innerhalb der öffentlichen Grünfläche. Hier besteht auch die An­schlussmöglichkeit an die Doktorgasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südlichste Geschosswohnungsbau verfügt ausschließlich über offene Stell­plätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">QUARTIERPLÄTZE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Geschosswohnungen befinden sich kleine Quartiersplätze im Übergangsbereich zur öffentlichen Grünfläche. Diese Plätze sind gegenüber der hängigen öffentlichen Grünfläche leicht herausgehoben, um bessere Blickbe­ziehungen zum Ortskern mit Kirchturm zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Quartiersplätze sind barrierefrei von den einzelnen Einzel- und Doppelhausquartieren erreichbar. Hier können sich die Bewohner der einzelnen Quartiere treffen und den angrenzenden Freiraum genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DOKTORGASSE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Doktorgasse werden der geforderte Wendeplatz und die zehn Stellplätze untergebracht. Von diesem Platz aus werden zusätzlich Einzel- und Doppelhäuser sowie ein weiteres Langhaus erschlossen. Auf dem außerhalb des Wettbewerbsbereichs liegenden Privatgrundstück wird vorgeschlagen, ebenfalls ähnliche langgestreckte Haustypen anzuordnen, um eine räumliche Fassung für den großzügigen öffentlichen Freiraum zu erreichen. Von diesem Freiraum sind Wegeverbindungen zum Ort zur Gastorfer Straße und zur Hauptstraße hin möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GRÜNFLÄCHEN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wege in der öffentlichen Grünfläche werden als Mäander vorgeschlagen, um eine barrierefrei Wegeverbindung zwischen den einzelnen Wohnquartieren und zum Ortskern zu ermöglichen. Begleitet wird der Weg von Obstgehölzen, die sich locker über den Hang verteilen und besonders im Frühling während der Blütezeit das Landschaftsbild positiv anreichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Topografie im Bebauungsbereich wird so gestaltet, dass in den Gärten entlang der Grundstücksgrenzen steilere Böschungen entstehen, um weitgehend ebene Freibereiche zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch größere Freiräume auf den Süd- und Nordseiten der Baugrundstücke sind hier bauliche Erweiterungen zu einem späteren Zeitpunkt möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die notwendigen Retentionsflächen sind im flachen Bereich des Hangfußes angeordnet und bieten mit den wechselfeuchten Flächen eine Bereicherung für die ökologische Vielfalt des Gebietes. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">WOHNGRUNDRISSE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Einfamilienhaus wird beispielhaft dargestellt, wie sich das Gebäude den unterschiedlichen Familiensituationen anpassen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Phase 1<br>Familie mit einem oder keinem Kind &#8211; 3 Zimmer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Phase 2<br>Die Familie vergrößert sich. Es erfolgt ein Anbau, der im Erdgeschoss eine Einliegerwohnung (z.B. mit finanzierende Großmutter) und darüber ein weiteres Schlafzimmer ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Phase 3<br>Auch die Einliegerwohnung wird für die Familie genutzt, 5 Zimmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Phase 4<br>Die Kinder verlassen das Elternhaus. Das Haus kann in drei Wohnungen aufgeteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich des Geschosswohnungsbaues können je nach Länge der Gebäude unterschiedliche große Wohnungen angeboten werden. Bei den längeren Gebäu­den ist im Bereich des Laubenganges eine Aufteilung der 3-Zimmer-Wohnung in zwei kleinere Wohnungen möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ENERGIE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Orientierung eines Großteils der Dächer nach Süden bzw. Südwesten ist die Nutzung der Sonnenenergie gut möglich. Auf den Nordsüd-gerichteten Baukörpern können Fotovoltaikanlagen auf den Garagen installiert werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ortsmitte, Taufkirchen (Vils)</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/ortsmitte-taufkirchen-vils/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 07:26:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2656</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
mit
Architekturbüro von Angerer,
München
Planungsumgriff: ca. 3 ha
Februar 2015 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzung und Weiterentwicklung der Straßen begleitenden Bebauung entlang der Landshuter Straße mit gemischten Nutzungen, südlich des Stephansbrünnl-Baches giebelständig, nördlich traufständig. Zwei Wohnhöfe im westlichen Anschluss ermöglichen ruhiges Wohnen. Der Maßstab der Gebäude entspricht der Körnung der historischen Siedlungsstruktur. Erschließung des neuen Wohnquartiers über eine gemischt genutzte Verkehrsfläche (Wohnstraße) als Ringstraße. Unterbringung der Tiefgaragen unter den Höfen. Die Topografie ermöglicht ebenerdige Einfahrten von Süden. Verbessertes Stellplatzangebot durch ein Parkdeck östlich des Pfarrwegs. Erschließung der Schule ausschließlich von Süden über eine großzügige Brücke über den Stephansbrünnl-Bach. Mit der neuen Brücke kann die Lärmbelastung für die angrenzende Wohnbebauung bei Veranstaltungen minimiert werden. Ein multifunktionaler Platz mit Zugang zum Bach (Sitzstufen) ermöglicht die Andienung der Mehrzweckhalle und Platz für unterschiedliche Veranstaltungen. Von dem neuen Platz führt eine Fußwegverbindung entlang des Baches zur Landshuterstr.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubau der Kopfkliniken, Universitätsklinikum, Würzburg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubau-der-kopfkliniken-universitaetsklinikum-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 07:29:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2663</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil
mit
Schuster Pechtold Schmidt Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 1 ha
Dezember 2014 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KONZEPT LANDSCHAFT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das landschaftsarchitektonische Konzept nimmt den Kontext zum Ort auf und fügt den Neubau&nbsp; auf einfache und unprätentiöse Art und Weise in den städtebaulichen Rahmen. Auftakt und repräsentativer Eingang bildet ein großzügiger Vorplatz. Prachtvoll gewachsene Solitärbäume bespielen die Fläche und generieren im Zusammenspiel mit der Kubatur Maßstäblichkeit. Die bestehende Topographie des Ortes wird inszeniert. Die notwendigen Wegeverbindungen werden durch eine landschaftliche Interpretation akzentuiert. Die Landschaftstreppe soll als durchgängiges,&nbsp; übergeordnetes Element die verschiedenen Klinikbereiche miteinander verbinden. Subtil formulierte Kanten im Hang bespielen die Fläche und sorgen in Kombination mit den bewusst gesetzten Baumgruppen für eine spannungsvolle Freiraumgestaltung und Raumkomposition. Immer wieder ergeben sich Blickbeziehungen und durch die kleinen platzartigen Aufweitungen im Wegeverlauf entstehen viele „Lieblingsplätze“ mit besonderer Aufenthaltsqualität. Extensive Wiesen umspülen den Baukörper und sorgen mit bewusst gesetzten Blühaspekten für jahreszeitliche Akzente. Im gesamtheitlichen Zusammenspiel soll ein großzügiger, parkartiger Charakter etabliert werden, welcher das Klinikareal positiv anreichert. Die verbaute Anmutung des Status quo wird somit gänzlich aufgelöst. Die notwendigen Stellplätze für PKW und Fahrräder, als auch die Taxihaltebuchten sind kompakt im Bereich des Vorplatzes und des Haupteinganges organisiert.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neugestaltung Ortsmitte, Waltenhofen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neugestaltung-ortsmitte-waltenhofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 18:18:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2898</guid>

					<description><![CDATA[Anerkennung
Realisierungswettbewerb
mit
STUDIO DIETZIG,
München
Planungsumgriff: ca. 3,8 ha
Juni 2014 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">GRUNDIDEE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die städtebauliche Grundidee leitet sich aus den vorhanden typologischen Bausteinen ab. Wichtige Elemente der vorhandenen dörflichen Struktur in Waltenhofen sind die Rathausstraße sowie der Freiraum zwischen Kirche, Gasthaus &#8222;Zum Hasen&#8220; und Pfarrhaus. Letzterer soll als neue Mitte Waltenhofens neu definiert und gestalterisch aufgewertet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NEUE MITTE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Neue Mitte soll in Zukunft ein Ort der Kommunikation und Begegnung, sowie repräsentatives Herz Waltenhofens sein. Der zentrale Bereich definiert sich durch neu geschaffene Raumkanten. Mit wenigen baulichen Setzungen versucht das Konzept möglichst große Wirkung zu entfalten und neue räumliche Qualitäten zu generieren. Auf dem ehemaligen Grundstück der Lackiererei wird der Platzraum durch ein neues Gebäude gefasst. Mit seinen einladenden Arkaden präsentiert sich der Neubau stilvoll zur Platzseite. Zwischen dem Gasthof und dem „Arkadenhaus“ entsteht eine wohl proportionierte, multifunktionale Platzfläche. Durch verschiedene Sitzmöglichkeiten in einem lichten Baumhain wird neue Aufenthaltsqualität geschaffen; ein Nebelfeld aus Sprühdüsen ergänzt das Bild des lebendigen Dorfplatzes. Die Biergartenfläche beim Gasthaus&nbsp; wird geebnet und setzt sich durch einige Stufen von der Straße ab. Zusätzlich wird&nbsp; genügend Raum für temporäre Bespielungen wie Dorffeste, Weihnachtsmärkte oder Konzerte geboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der historische Charakter der Kirche als topografische Insel im Platzgefüge wird beibehalten. Der Vorplatz auf Gebäudehöhe und eine klare Wegeführung weisen den Besuchern den Haupteingang. Die Topografie wird im Westen durch integrierte Sitzmöglichkeiten genutzt und bespielt eine kleinere Sequenz des Dorfplatzes, welche durch den St.-Martins-Brunnen definiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VERKEHRSITUATION</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Straßenraum der Rathausstraße wird durch die begrünten Platzsequenzen als Anschluss an die Dorfmitte aufgewertet. Parkplätze für Kurzzeitparker ermöglichen rasches Erreichen der Gewerbe; für weitere Besucher und Anwohner wird der Parkplatz an der Bgm-von-Hengeler-Straße erhalten und erweitert. Die Fußverbindung zur Dorfmitte wird durch einen zentrumsnahen Kinderspielplatz aufgewertet und in die Topografie integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Wohn- und Gewerbebebauung an der Immenstädter Straße bildet eine klare Kante und zeigt einen erkennbaren Ortseingang auf. Wachsende Konzentration wird durch leichte Kurvenführung und Verschmälerung der Fahrbahn gefordert. Durch den Belagswechsel im Bereich des Dorfplatzes entsteht bei den Verkehrsteilnehmern Bewusstsein für das Erreichen der Ortsmitte und erhöhte Aufmerksamkeit im Fahrstil. Die Fahrbahn am Dorfplatz wird durch die ausgepflasterten Entwässerungsrinnen markiert ohne Barrieren aufzubauen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quellareal, Steinen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/quellareal-steinen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 19:22:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2909</guid>

					<description><![CDATA[Anerkennung
Städtebaulicher Ideenwettbewerb
mit
STUDIO DIETZIG,
München
Planungsumgriff: ca. 4,1 ha
Februar 2014 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KONTEXT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die städtebauliche Situation des Wettbewerbsgebiets „Quelleareal“ ist geprägt durch die heterogene Struktur des Umfeldes. Während im Norden und Osten eher kleinmaßstäbliche Wohnbebauung vorherrscht, begrenzen im Westen und Süden großmaßstäbliche Gewerbeflächen, sowie die südlich verlaufende Bahnlinie, das Planungsgebiet. Sowohl städtische Strukturen, als auch ländliche Bezüge sind erkennbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wettbewerbsbeitrag nutzt die vorhandenen Potenziale, wie zentrumsnahe Lage, gute Orientierung ebenso wie den vorhandenen Baumbestand um das Gebiet in ein hochwertiges Wohngebiet mit großzügigen Grünräumen und enormem Erholungswert sowie Aufenthaltsqualität zu transformieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAU</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wohnbebauung im Planungsgebiet erfolgt in zwei Typen: drei- bis viergeschossige Geschosswohnungsbauten und zwei- bis dreigeschossige Kettenhäuser. Während die Wohnungsbauten hauptsächlich entlang dem Egertenweg, der Lörracher Straße sowie im östlichen Erweiterungsbereich platziert sind, liegen die Kettenhäuser im Innern des Gebiets. Parallel zur Bahnhofsstraße im Süden wird ein zweigeschossiges Gewerbeband als Emissionspuffer vorgeschlagen. Das bestehende Verwaltungsgebäude und das Turbinenhaus bleiben erhalten und werden in das Konzept integriert. Am neuen Quartiersplatz gelegen können sie Nutzungen wie z.B. Kita und Café im Verwaltungsgebäude und Ausstellungsräume im Turbinenhaus aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die leicht abgewinkelten Geschosswohnungsbauten sind dreigeschossig mit Flachdach, die an den Straßen liegenden haben zusätzlich ein Staffelgeschoss. Je Baukörper gibt es zwei Eingänge, die Erschließung erfolgt als 2- oder 3-Spänner. Während die Treppenhäuser, Küchen und Nebenräume zur Straße hin orientiert sind, öffnen sich die Wohn- und Individualräume zum ruhigen Innern des Wohngebiets. Hier befinden sich auch die großzügigen Loggien und Gärten als private Freiflächen. Alle Wohnungen sind barrierefrei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kettenhäuser sind als zweigeschossige Kuben mit Staffelgeschoss und Flachdach konzipiert. Sie orientieren sich in Ost-Westrichtung und werden von einem Wohnweg als Stichstraße erschlossen. Während es zum Wohnweg eine kleine Vorgartenzone gibt, liegt der Garten im rückwärtigen Bereich. Im Erdgeschoss sind Küche und Wohnbereich, in den Obergeschossen die Individualräume angeordnet. Das Staffelgeschoss ermöglicht gut nutzbare Dachterrassen. Eine Unterkellerung ist möglich. Die Ketten von jeweils zwei mal drei Häusern schaffen kleine Nachbarschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abhandlung der unterschiedlichen Haus- und Wohnungstypen erreicht man eine komplexe, vielschichtige Wohnstruktur die attraktiv für Alte, Junge, Familien und Alleinstehende ist. Insgesamt entstehen 24 Einfamilien-Wohneinheiten mit einer BGF von ca. 5.300 m2 und 100-125 Wohnungen im Geschosswohnungsbau mit einer BGF von ca. 11.200 m2.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUM</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Durchgrünung des gesamten Areals mit heimischen Gehölzen soll ein &#8222;Wohnen im Grünen&#8220; etablieren. Die Freiflächen der Geschosswohnungsbauten sind zum Großteil als öffentliche bzw. halböffentliche Bereiche konzipiert. Grünflächen und präzise gesetzte Baumgruppen bestimmen den Charakter. Die gemeinschaftlichen Flächen sind für alle Bewohner nutzbar. Die niveaugleich ausgebauten Wohnwege dienen nicht nur der Fahrerschließung sondern auch als Aufenthalts- bzw. Spielbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtiges Element des Freiraumkonzepts ist der Erhalt der bestehenden Bäume und Gehölze. Neben der Fortführung und dem Ausbau des Mühlenweges als Fuß- und Radweg wird ein Grünzug nördlich des Gewerbebandes vorgeschlagen. Dieser dient zum einen als Puffer zwischen Wohnen und Gewerbe, zum anderen führt er den Radweg entlang der Bahnhofstraße fort und hat durchaus Aufenthaltsqualität. Als wichtiger Punkt im städtebaulichen Gefüge wird zwischen den Bestandsgebäuden und den beiden großen erhaltenen Bäumen ein Quartiersplatz mit Spielplatz eingefügt. Dieser lädt zur Kommunikation und zum Verweilen ein und dient nicht nur den neuen Bewohner sondern soll allen Bürgern Steinens von Nutzen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt entstehen durch die Ausformulierung der Freiflächen und die städtebauliche Struktur des Hochbaus im Zusammenspiel immer wieder spannende, aber vor allem auch unterschiedliche Raumsituationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERSCHLIESSUNG/PARKEN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrerschließung des Planungsgebiets erfolgt über die bestehenden Straßen. Das Gewerbeband im Süden wird über die Bahnhofstraße erschlossen. Die Tiefgaragen der Geschosswohnungsbauten werden zusammengefasst und über die Lörracher Straße und den Egertenweg erreicht. Somit wird die Anzahl der Ein- und Ausfahrten deutlich verringert. Eine neue Anwohnerstraße zwischen Egertenweg und Lörracher Straße erschließt die Kettenhäuser im Inneren des Wohngebiets. Schmale, gepflasterte und begrünte Wohnwege führen als Stichstraßen zu den einzelnen Kettenhäusern. Hier sind je zwei Stellplätze auf dem eigenen Grundstück in Garagen vorgesehen. Des weiteren gibt es 20 öffentliche Stellplätze, die über das Quartier verteilt liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Fahrerschließung kommt der Fuß- und Radwegeerschließung eine besondere Bedeutung zu. Der vom Zentrum kommende Fuß- und Radweg im Osten wird erhalten, fortgeführt und durch ein durchdachtes Wegenetz ergänzt. Im Zusammenspiel mit der Anordnung von Freiflächen und -räumen entsteht eine spannungsreiche Komposition von Wege- und Blickbeziehungen. Dieses Fuß- und Radwegenetz ermöglicht die gewünschte Durchlässigkeit und Verknüpfung mit den umgebenden Ortsteilen und öffentlichen Einrichtungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BAUABSCHNITTE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realisierung kann in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden. Die Bebauung des westlichen Teilbereichs kann hierbei unabhängig vom östlichen Teilbereich erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ENERGETISCHE ASPEKTE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kompakten Baukörper mit einem sehr guten A/V-Verhältnis sind energetisch günstig. Durch energieoptimiertes Bauen mit hochwertig gedämmten Materialien und Wärmeschutz-Verglasung kann ein geringer jährlicher Primärenergiebedarf erreicht werden. Eine zentrale Energieversorgung des gesamten Gebiets ist denkbar. Individuell kann diese durch Solarkollektoren und Photovoltaikanlagen unterstützt werden. Die ökologische Bilanz wird zudem durch geringe Verkehrswegelängen und die Beschränkung der Bodenversiegelung gestärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier „Quelleareal“ fügt sich wie selbstverständlich in das bestehende Umfeld ein und stärkt die Verknüpfungen und Wegebeziehungen innerhalb Steinens. Das Wohngebiet wirkt durch seine besonderen aussen- und innenräumlichen, die Gemeinschaft stärkenden Qualitäten identitätsstiftend für die Bewohner.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erweiterung Archiv mit Neugestaltung Loisachufer, Wolfratshausen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/erweiterung-archiv-mit-neugestaltung-loisachufer-wolfratshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 07:45:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2697</guid>

					<description><![CDATA[4. Preis
Nichtoffener
Realisierungswettbewerb
mit Ideenteil 
mit
NEUTARD SCHNEIDER ARCHITEKTEN,
München
Planungsumgriff: ca. 1,3 ha
Oktober 2013 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAULICHE KONZEPTION</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Neugestaltung des Stadtarchives bietet sich die große Chance den Auftakt für eine attraktive Ufergestaltung entlang der Loisach zu entwickeln. Das Konzept sieht vor den Fluss für die Menschen erlebbar zu machen. Das Freiraumtypologische Grundgerüst des Entwurfes basiert auf einer spannungsvollen Sequenz aus Grünräumen und Plätzen, wobei die Inszenierung und der Zugang zur Loisach bei der Ausarbeitung des Freiraumkonzeptes im Vordergrund standen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERSCHLIESSUNG</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erschließung und die funktionalen Anforderungen der Verkehrsführung werden auf das notwendige Maß reduziert. Die im Status quo vorhandenen Stellplätze werden zugunsten der Straßen und Ufergestaltung aufgegeben. Die als „verkehrsberuhigter Bereich“ niveaugleich gepflasterte Straße verzahnt sich nach Westen mit der Stadt und wird mit einer Reihe aus Acer campestre aufgewertet. Zusätzlich vermittelt der Raum durch die Neupflanzungen und die Höhenanpassungen geschickt zum anschließenden Loisachufer. Die Barrierewirkung wird aufgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GROSSZÜGIG DIMENSIONIERTER PLATZ</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nördlichen Bereich des Stadtarchives zwischen Sebastiani Steg und Andreas Brücke spannt sich ein großzügig dimensionierter Platz auf.&nbsp;Sitzmöglichkeiten und ein Zugang zum Wasser generieren im Zusammenspiel mit der architektonischen Neugestaltung des Archives einen neuen, identitätsstiftenden Stadtraum mit einem hohen Maß an Aufenthaltsqualität. Die anrainenden Nutzungen profitieren gleichermaßen und können sich mit Außenbestuhlung und Freisitzen nun zum neuen Platz orientieren und zu einem belebten öffentlichen Ort beitragen. Im Süden des Platzes knüpft die grün gestaltete Uferpromenade an und erstreckt sich weiter bis zum neugestalteten&nbsp; Johannisplatz. Hier gliedert sich ein weiterer kleiner Platz zum Boule spielen an. Auch ein Kinderspielplatz soll in die Grüngestaltung integriert werden und den Raum so mit weiteren Nutzungen anreichern. Der neue Johannisplatz reiht sich konsequent in die Abfolge der Freiraumsequenz und integriert die prominente Finsterwalder Linde in die Gestaltung. Der Platz erhält angegliedert an das Trafohäuschen einen kleinen Kiosk. Ein großes Blätterdach generiert die Raumkante im Westen zur Stadt. Auch hier entsteht ein neuer Zugang zum Wasser. Breite Betonsitzstufen laden zum Verweilen ein. Abschluss nach Süden bildet der Japanische Garten der in seiner heutigen Ausformulierung in die Gestaltung integriert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FAHRRADSTELLPLÄTZE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geforderten Fahrradstellplätze werden dezentral über das Wettbewerbsgebiet verteilt und an wichtigen Punkten positioniert. Die geforderten PKW Stellplätze am Rathaus sind südlich in den Freiraum unauffällig integriert. Im Falle einer Sperrung des Obermarktes kann der Verkehr über das westliche Loisachufer abgewickelt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Riedpark, Lauchringen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/riedpark-lauchringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 07:56:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2728</guid>

					<description><![CDATA[4. Preis
Ideenwettbewerb
mit
STUDIO DIETZIG,
München
Planungsumgriff: ca. 5,3 ha
Januar 2013 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAU</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue städtebauliche Struktur des Riedparks definiert sich im Freiraum durch eine Abfolge von differenzierten Platzsituationen mit Aufenthaltsqualitäten und dem städtebaulichen Kontext zugeordneten Funktionen. Die aus der Geschichte Lauchringens wichtige Nordsüd-Verbindung wird so innerhalb des neuen Quartieres gestärkt. Die gestalteten Plätze tragen in hohem Maße zur Identitätsstiftung sowie zur Bildung von Nachbarschaften bei. Die neue Erschließung des Gebietes wird durch ein fein abgestuftes System aus Wegebeziehungen konzipiert. Neben einem hohen Grad an Vernetzung soll auch eine maximale Einbindung in den Bestand erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das &#8222;Wohnen im Riedpark&#8220; ist auch ein &#8222;Wohnen im Grünen&#8220;. Mit einer angemessenen Zahl an Baumneupflanzungen soll im Nordbereich ein parkartiger Charakter etabliert werden und somit auch ein Stückweit dem Namen des Gebiets gerecht werden. Die Freiflächen sind zum Großteil als öffentliche, bzw. halböffentliche Bereiche konzipiert. Weite Rasenflächen wechseln sich mit Baumgruppen ab. An den Rändern verdichten sich die Gehölzgruppen teilweise auch zu einem abschließenden Saum und generieren so beispielweise Richtung Bahntrasse einen wichtigen Grünpuffer. Insgesamt entstehen durch die Setzungen der Bäume und die städtebauliche Struktur des Hochbaus im Zusammenspiel immer wieder spannende, aber vor allem auch unterschiedliche Raumsituationen. Die Durchgrünung des Areals mit heimischen Gehölzen setzt sich im Südbereich konsequent fort und verbindet somit beide Teilbereiche, neben den angedachten Wegebeziehungen, auf einer weiteren Konzeptebene miteinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SÜDBEREICH</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Südbereich definiert sich durch seine vielfältige Nutzungsstruktur. Der Freiraum wirkt durch seine durchgängige Gestaltung der Oberflächen wie eine zusammenhaltendes Gerüst, welcher den Gedanken einer &#8222;durchfließenden&#8220; Verbindung sowohl in Nord-Süd als auch Ost-West Richtung Rechnung trägt. Im Bereich der B34 markiert eine große Baumhalle mit hoch aufgeastete, im Raster gepflanzten Bäumen den Auftakt zum Areal. Über eine Abfolge von Passagen gelangt man zum großen Quartiersplatz, der mit seiner Aufenthaltsqualität das Herzstück des Gebiets darstellt. Als wichtiger Knotenpunkt im städtebaulichen Gefüge und Transferraum ist der zentrale Platz durch ein Netz aus Wegebeziehungen bespielt. Das Gestaltungskonzept des Platzes vereint nun genau dieses vielschichtige Netz mit einem Gestaltungsprinzip.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VERKEHRSSITUATION</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die notwendigen Stellplätze sind in die Gestaltung der Straßenräume integriert. Die abgestufte Hierarchie der Erschließungswege ordnet in den Kernbereichen den motorisierten Verkehr dem Fuß- und Radverkehr unter bzw. stellt beide auf eine Stufe. Niveaugleich ausgebaute Wohnstraßen dienen somit auch als Aufenthalts- bzw. Spielbereiche.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubau für das Department für Chemie und die Didaktiken der Naturwissenschaften, Köln</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubau-fuer-das-department-fuer-chemie-und-die-didaktiken-der-naturwissenschaften-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 07:03:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2751</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
mit
Nickl &#038; Partner Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 3,5 ha
Juni 2012 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAU</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Gebäudekomplex der Departments für Chemie und Didaktiken schließt als neuer Baustein der Universität zu Köln das ehemals stark heterogene Baufeld zur Universitäts- und Luxemburger Straße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ehemalige fragmentierte Freifläche erhält durch den neuen Städtebau klar definierte Raumkanten. Die konsequente Fortführung der vorhandenen Wegeverbindungen schafft es den städtebaulich übergeordneten Inneren Grüngürtel von Köln mit dem neuen großzügigen Campuspark zu verbinden und zu verweben. Leitgedanke des Freiflächenkonzeptes ist die Ausformulierung einer „Grünen Tasche“, welche zu einem selbstverständlichen Teil des Grüngürtels wird, und somit das Erscheinungsbild eines gesamtheitlichen Campus im Grünen stärkt. Campus und Grüngürtel verschmelzen auch hinsichtlich der Zielplanung im Nord-Osten zu einer Einheit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gesamten Freiflächen können autofrei gehalten werden. Anlieferung und Zufahrt zum Parkhaus erfolgen über die Greinstraße. In diesem Bereich befindet sich auch der Anlieferhof mit Laderampe und notwendigen Parkplätzen. Stellplätze für Menschen mit Behinderung und eine Kurierfahrervorfahrt befinden sich im Bereich der fortgesetzten Berrenrather Straße in unmittelbarer Nähe zum Eingang 1. BA und der dort befindlichen Pförtnerloge. Fußläufige- und Radwegeverbindungen erfolgen in alle Richtungen. Der zentral gelegene Vorplatz wird über die Grünfuge zwischen Bestandschemie und 2. BA von der Luxemburger Straße aus erschlossen. Diese Verbindung stellt die Anbindung an die Brücke und die U-Bahn Weißhausstraße sicher. Im Westen, zur Universitätsstraße hin,&nbsp; bildet ein kleiner Platz den Auftakt zum Campus im Grünen. Durch den Rückbau des „Affenfelsen“ wird eine barrierefreie und selbstverständliche Durchwegung zum Grüngürtel geschaffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Freianlagen werden in ihrer Gesamtheit sehr offen und übersichtlich gestaltet. Die Wegeverbindungen aus Olympiamastix werden leicht geschwungen angelegt und unterstreichen den parkartigen Charakter der Campusflächen. Versiegelte Flächen werden auf ein Minimum reduziert. Dies ermöglicht einen großen Grünflächenanteil mit Rasen- und Pflanzflächen. Die Raumbildung erfolgt durch geschicke Platzierung von Baumgruppen und Einzelbäumen. Naturnahe und strukturreiche niedrige Pflanzungen werten die Grünfuge zwischen 1. BA und Hochgarage ökologisch auf. Radstellplätze und deren Einhausungen werden in die Gestaltung der befestigten Flächen unaufdringlich integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar am Vorplatz des späteren Haupteingangs liegt zentral eine große Lern- und Kommunikationswiese. Die baumüberstandene Fläche bietet schattige und sonnenexponierte Aufenthaltsorte. Eingestreute Inseln zur individuellen Nutzung mit Sitzmöglichkeiten und Tischen laden zum verweilen, lernen und kommunizieren ein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnen am Volkspark, Helmbrechts</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnen-am-volkspark-helmbrechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 07:01:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2743</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis und Beauftragung
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
mit
STUDIO DIETZIG,
München
und Architekturbüro Wüstinger,
Frasdorf
Planungsumgriff: ca. 7 ha
Juni 2012 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAU</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die städtebauliche Situation des Planungsgebiets ist geprägt durch die heterogene Struktur des Umfeldes. Wohngebäude stehen in direktem Bezug zu Gewerbebetrieben, Einfamilienhäuser in unmittelbarer Nähe zu Geschosswohnungsbauten. Sowohl städtische Strukturen, als auch ländliche Bezüge sind erkennbar. Der Volkspark im Südwesten des Gebiets mit dem brachliegenden Gelände der ehemaligen Gärtnerei hat das Potenzial zu einem innerstädtischen Grünraum mit enormem Erholungswert und Aufenthaltsqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Wohngebiet fügt sich wie selbstverständlich in die vorhandenen Gegebenheiten des Wettbewerbsgebiets ein. Es soll als eine Siedlung sowohl in der Stadt, als auch im Grünen wahrgenommen werden. Die Bebauung erfolgt in Hausgruppen unterschiedlicher Art und Größe. Ihnen zugrunde liegen drei verschiedene Haustypen: das „Kettenhaus“, die „Hofgruppe“ und das „Hanghaus“. Während die Kettenhäuser entlang der bestehenden Straßen den städtischen Typ markieren, liegen die Hanghäuser straßenabgewandt im nördlichen Teil des Gebiets mit Blick auf die Altstadt. Den Kern der Siedlung bilden die insgesamt 8 Hofgruppen mit je drei bis vier Wohneinheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abhandlung der unterschiedlichen Haustypen und -gruppen erreicht man eine komplexe, vielschichtige Wohnstruktur. Verschiedenste gemeinschaftliche und generationsübergreifende Wohnformen sind denkbar. Insgesamt entstehen 60 Wohneinheiten. Durch einfache, aber qualitativ hochwertige Baukonstruktionen und -materialien wird ein kostengünstiges Bauen ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERSCHLIESSUNG/PARKEN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrerschließung erfolgt über die bestehenden Straßen und über die neue Wohnstraße zwischen Josef-Witt- und Moltkestraße. Innerhalb der Siedlung sind die Häuser durch einspurige, gepflasterte und begrünte Stichwege erschlossen. Die Fuß- und Radwege durch das Wohngebiet und aus ihm hinaus ermöglichen die gewünschte Durchlässigkeit und Verknüpfung mit den bestehenden Stadtteilen. Durch dieses durchdachte Wegenetz und die Anordnung von Freiflächen und Räumen entsteht eine spannungsreiche Komposition von Wege- und Blickbeziehungen. Jede Wohneinheit hat mindestens einen Stellplatz auf dem eigenen Grundstück, des weiteren gibt es 20 Besucher-Stellplätze, die über die Siedlung verteilt liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BAUABSCHNITTE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausführung kann in 3-5 Bauabschnitten erfolgen. Zunächst sollen als wichtige städtebauliche Elemente die Wegeverbindung zwischen Bergstraße und Volkspark, sowie die, den Hang begleitende, Wohnstraße zur Erschließung realisiert werden. Als erster Bauabschnitt werden dann die drei Hofgruppen zwischen Straße und Grünzug, die Kettenhäuser gegenüber dem ehemaligen Firmengebäude als nördlicher Abschluß und die Kettenhäuser gegenüber dem Volkspark als südlicher Abschluß, erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächster, eventuell untergeordneter, Bauabschnitt kann das Gebiet südlich der Feuerwehr mit zwei Hofgruppen nachverdichtet werden. Der dritte Bauabschnitt erfolgt zwischen Wohnstraße und Lindenstraße. Auch hier ist eine Etappierung in zwei Unterabschnitten möglich. Nördlich der Josef-Witt-Straße wird den ehemaligen Industriegebäuden zunächst eine Zwischennutzung in Form von Ateliers, Werkstätten und Nachbarschaftsbüros zugesprochen. Dieses Angebot richtet sich an alle Bürger Helmbrechts und dient der Verzahnung des neuen Quartiers mit seiner Umgebung. Im nördlichen Bereich werden in einem vierten Bauabschnitt die Hanghäuser mit Blick über die Altstadt realisiert. Bei Bedarf kann dann in einem letzten Abschnitt die Zwischennutzung durch den Neubau einer weiteren Kettenhaus-Reihe entlang der Straße ersetzt werden. Der Volkspark soll in zwei Abschnitten realisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MATERIALITÄT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gebäude werden in Massivbauweise errichtet. Als Material wird ein hochgedämmtes, einschaliges und verputztes Mauerwerk vorgeschlagen. Sockel und Attikaabdeckungen aus Beton-Fertigteilen, sowie großformatige Fenster mit schwarzem Rahmen und Dreifach-Verglasung gliedern die Fassaden. Die Verwendung ortstypischer Materialien im Zusammenspiel mit einer zeitgenössischen Architektursprache verleihen dem Wohngebiet einen unverwechselbaren Charakter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ENERGIE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kompakten Baukörper mit einem sehr guten A/V-Verhältnis sind energetisch günstig. Durch energieoptimiertes Bauen mit hochwertig gedämmten Materialien und Wärmeschutz-Verglasung wird ein geringer jährlicher Primärenergiebedarf erreicht. Das im Nordosten des Gebiets untergebrachte Blockheizkraftwerk versorgt die Siedlung mit Energie und Wärme und wird individuell durch Solarkollektoren und Photovoltaikanlagen unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VOLKSPARK</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Volkspark mit seinen großzügigen Freiflächen und öffentlichen Einrichtungen lädt zum Begegnen und Verweilen ein. Die Fußwege durch den Park nehmen wichtige Wegebeziehungen auf. Baumgruppen und Bepflanzungen bestimmen die Räume im Park. Neben einem Mehrgenerationen-Spielplatz, den beiden großen Wiesen als Freiflächen und dem Ort für ein Mahnmal, wird das ehemalige Gärtnereigebäude neben dem Türkischen Gemeindehaus einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. Hier gibt es einen Lehrgarten, der auch von der angrenzenden Schule mitbenutzt werden kann, eine Boule-Bahn und einen Biergarten mit Public Viewing.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier fügt sich wie selbstverständlich in das bestehende Umfeld ein und stärkt die Verknüpfungen und&nbsp; Wegebeziehungen innerhalb der Stadt Helmbrechts. Die Wohnsiedlung wirkt durch ihre besonderen aussen- und innenräumlichen, die Gemeinschaft stärkenden Qualitäten identitätsstiftend für die Bewohner.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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