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	<title>Wohnanlagen &#8211; SLAM SCHAAR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN München</title>
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	<description>Schaar Landschaftsarchitekten München GmbH</description>
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	<title>Wohnanlagen &#8211; SLAM SCHAAR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN München</title>
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	<item>
		<title>Quartiersentwicklung An der Vulkanstrasse, Berlin</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/quartiersentwicklung-an-der-vulkanstrasse-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 11:59:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener Planungswettbewerb
mit
ksg Architekten, Berlin
Planungsumgriff: ca. 14,36 ha
August 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUM</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das zentrale Element der Freiraumgestaltung an der Vulkanstraße ist der neue STROM. Dieser durchzieht pulsierend das gesamte Quartier von Süden nach Norden und verwebt den städtebaulichen Bestand im Westen wie selbstverständlich mit den städtebaulichen Neusetzung im Osten. Als das Bewegungs- und Aufenthalts-Achse wird der STROM als eine MIV-freie Shared-Space-Fläche definiert, über den der Rad- u. Fußverkehr sowie die Ver- u. Entsorgung mit Anlieferungen (Handwerker / Umzug, u.ä.) für das gesamte Quartier sichergestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der STROM begleitet die Akteure durch das Quartier, vorbei an den grünen Wohnhöfen mit abwechslungsreichem Aktionsprogramm, ruhigeren, landschaftlich gestalteten Bereichen und Orten der nachbarschaftlichen Begegnung. Die organische Wegeführung ermöglicht zudem einen bestmöglich Erhalt der meisten, ortsbildprägenden Baumstrukturen. Zentral gelegen weitet sich der Storm in der Mitte des Quartiers zu einem großzügigen Platz auf, der als identitätsstiftender Mittelpunkt dient und Veranstaltungen sowie spontane Begegnungen ermöglicht. Die Vulkanstraße selber wird durch eine Fahrbahnverschmälerung, Neuanlegen von sicheren Fahrradwegen und Aufwertung des Straßenraumes mit Baumpflanzungen sinnfällig aufgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Großer Wert wurde auf die Entsiegelung von Flächen gelegt, dies schafft attraktive Aufenthaltsorte und unterstützt ein nachhaltiges Regenwassermanagement. Zusätzliche Retentionsflächen und Verdunstungsmulden mit üppiger Vegetation abgepflanzt, übernehmen die Wasserrückhaltung und sorgen mit dem Baumbestand für ein angenehmes Mikroklima. Die geringe Versickerungsfähigkeit vor Ort kann so zum Teil gut kompensiert werden. Die Wohnhöfe werden entspr. ihrer räumlichen Qualtäten und stadträumlich plausiblen Nutzungen als Treffpunkt mit z.B. landschaftliche Sitzstufenanlage, Urban Gardening-Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern, Baumhaine als schattenspendende Aufenthaltsräume, einem naturnaher Landschaftsteich, Grillund Picknickbereiche sowie vielseitige Flächen zum Treffen und Spielen konzipiert. Erweitert wird das Angebot mit sinnfälligen Spielflächen unterschiedlicher Themenbereiche – von kleinen, privateren Spielbereichen für Anwohner bis hin zu großen, öffentlichen Quartiers-Spielplätzen mit vielfältigen Geräten. Das Sportangebot mit einer breiten Auswahl: von Kleinspielfeldern für Fußball und Basketball über Parcoursflächen bis hin zu Calisthenics- Anlagen für alle Altersgruppen findet seinen Platz auf Dächern und entlang der Vulkanstraße im Norden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rathaus Reischach &#8211; Leerstand jetzt wohnen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/rathaus-raischach-leerstand-jetzt-wohnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 08:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
H2M Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 0,3 ha
Juni 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundstücke des Alten Rathauses stellen für den Ortskern von Reischach einen wichtigen städtebaulichen Baustein dar. Sie bergen das Potential, das öffentliche Leben im Ort weiter mit Angeboten anzureichern, gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen und den Naturraum des Reischachbachs erlebbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die vielbefahrene Eggenfeldener Straße die direkt an den Straßenraum angrenzenden Freiräume zu stark mit Lärmemissionen belastet, entscheidet sich der Entwurf zur Ausbildung eines dreiseitig umbauten, geschützten Hofs. Der Hof fungiert als Treffpunkt für die neu entstehende Nachbarschaft, generiert aber mit einer Freisitzfläche für das geplante Café auch einen Anziehungspunkt für den ganzen Ort. Die von der Gemeinde gewünschte übergeordnete Wegeverbindung zum geplanten Uferweg entlang der Reischach wird ebenfalls über den Hof geführt und mündet auf der unteren Ebene in einen kleinen Platz am Wasser mit Sitzstufen zum Verweilen und Trittsteinen als Querungsmöglichkeit über den Wildbach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtung Eggenfeldener Straße entsteht ein gepflastertes Vorfeld, das zur Erschließung des nördlichen Neubaus dient. Die dazugehörige Zufahrt an der südwestlichen Grundstücksecke wird mit einem Vorbereich für das angedachte Café / Konditorei mit markantem Baumsolitär und Fahrradstellplätzen für Besucher kombiniert. Weitere Stellplätze für den südlichen Neubau sind parallel zum Joseph-Straubinger-Weg angeordnet und die für das umgebaute Rathaus erforderlichen Stellplätze entstehen als begrünte Anlage im Südwesten des Grundstücks. Die Zufahrt für Letzteres dient in Verlängerung gleichzeitig als Anbindung an den Platz am Wasser. Die Nische zwischen Freitreppe vom Hof- auf das Bachlaufniveau (obere Böschungskante) wird als Außenterrasse und Nutzgarten mit Anschluss an den Gemeinschaftsraum im Untergeschoss angelegt. Nördlich der Freitreppe werden über dem Hochwasserniveau (ca. 1,5m höher) liegende Privatgärten für die in den Hang gesetzten Wohnungen des nördlichen Neubaus angeboten. Sämtliche Sichtflächen der Stützmauern in diesem Bereich werden mit schattenverträglichen Kletterpflanzen begrünt. Vorfeld, Quartiershof und die untere Ebene am Bach ergeben im Gesamten eine terrassierte Freianlage mit abwechslungsreichen Sicht- und Wegebeziehungen, sowohl Richtung Ortskern als auch in den Naturraum der Reischach.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>City C, Leverkusen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/city-c-leverkusen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 13:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein 1. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit Ideenteil
mit
Schaltraum Architekten, Hamburg
Planungsumgriff: ca. 2,4 ha
Februar 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das städtebauliche Gesamtsystem der „City C“ ist dicht, urban und stark versiegelt. Auch wenn der Kontext als Einkaufs- und Lifestylemeile diese Form der Gestaltung durchaus rechtfertigt, kämpft der Standort mit starker städtischer Überhitzung und abseits der Gastronomie mit wenig Aufenthaltsqualität. Da die geplante Umstrukturierung des Areals viel neuen Außenraum freigibt, strebt das Freiraumkonzept daher eine starke Durchgrünung an, die quartiersübergreifend wahrgenommen wird. Gleichzeitig wird ein angenehmer Grad an Durchlässigkeit und Durchwegung erzeugt, um die städtebauliche Anbindung der vorhandenen wie auch der neuen Baukörper zu fördern. Aus diesem Grund entscheidet sich das Konzept für ein schollenartiges Begrünungsthema, das sich als Grüner Boulevard zwischen den Gebäuden entwickelt. Entlang der Hauptbewegungsachsen entstehen punktuell Grünflächen, die metaphorisch gesprochen aus dem Belagsboden „hervorsprießen“, um den Orten Abkühlung, Frische und Klimaresilienz zu spenden. Sie passen sich dabei in Dichte, Größe und Ausstattung an die Nutzung der angrenzenden Bebauung an. Auf diese Weise wird der Grad an Öffentlichkeit im Freiraum ablesbar. Auf den Platzflächen findet man z. B. bespielbare Sitzplattformen und aus dem Belag „herauswachsende“ Bäume, während im halböffentlichen Hof zwischen den beiden Wohnneubauten große Rasen-Schollen für die Naherholung entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>REGENWASSERKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beschriebenen Freiraum-Schollen erfüllen neben der allgemeinen Entsiegelung des Standorts auch die Aufgabe der Regenwasserregulierung. Jede begrünte Scholle ist entweder mit einer Rigole oder einer durchgehenden Speicherschicht (Retentionsboxen mit Dicke 16 cm) ausgestattet. Sämtliches anfallende Oberflächenwasser wird künftig von den Gebäudefassaden weg in Richtung der Schollen abgeleitet. Um trotzdem den nötigen Aufbau für die Bepflanzungen zu gewährleisten, besteht ein Großteil der Schollen aus modellierten Aufschüttungen, die zusätzlich als Regenwasserschwämme fungieren. Deckendurchbrüche in die Rohrzone des Untergeschosses werden dabei nur für die Baumrigolen auf den beiden Platzflächen sowie für Großbaumpflanzungen auf dem Boulevard erforderlich. Die Dachflächen der Neubauten sind komplett begrünt und im Bereich der nutzbaren Dachterrassen sogar als retentionsstärkere Intensivgründächer ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>ERSCHLIESSUNG</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Areal wird wie schon im Bestand als autofreie Fußgängerzone verstanden. Auch die barrierefreie Zugänglichkeit über den Kreisverkehr im Nordwesten und den Sparkassenvorplatz im Südwesten werden beibehalten und zukünftig gestalterisch stärker in Szene gesetzt. Zur weiteren Verbesserung der Zugänglichkeit des Areals, wird die Wegeverbindung von der Fußgängerbrücke im Südosten kommend über die Musikschule ebenfalls barrierefrei ausgebaut.<br>Das Belagsthema der Plätze und der neuen Boulevards wird bewusst auch über die oberirdischen Zufahrtsbereiche der vorhandenen Tiefgaragenzugänge gezogen, um diese optisch unterzuordnen und die Rolle als Auftakt in das Areal zu stärken. Poller und bauliche Details helfen dem Autofahrer bei der Orientierung sowie bei der Absicherung der Fuß- und Radfahrer. Für noch mehr wahrnehmbare Präsenz im Übergang zur städtischen Umgebung wird auch der öffentliche Gehweg an der Friedrich-Ebert-Straße zur Umgestaltung mit dem neuen Belag vorgeschlagen. Ferner könnte der vorhandene Radweg mit einem Pflanzstreifen baulich vom Gehweg differenziert werden, um den Verkehr konfliktfreier abzuwickeln.<br>Als weitere Besonderheit wird die südliche Tiefgaragenabfahrt mit einem bepflanzten Erdbauwerk überdeckelt, das sämtliche Sicht- und Wegebeziehungen zwischen neuer Wohnbebauung und dem Stadtumfeld aufwertet. Von der Hofseite aus ist das Erdbauwerk außerdem über eine Sitzstufenanlage begeh- und bespielbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Siemens Campus &#8211; Stadtquartier Süd, Erlangen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/siemens-campus-stadtquartier-erlangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Esraa El Mashak]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 10:29:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2. Rundgang
Städtebaulich-freiraumplanerischer
Einladungs-Wettbewerb
mit
H2M Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 54 ha
September 2024]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">LEITIDEE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier formiert sich um eine zentrale Grünfläche, die durch ein innovatives Naherholungs- und Freizeitangebot Strahlkraft über die Quartiersgrenzen hinaus erlangen soll. In Zusammenspiel mit dem bestehenden Nordquartier als moderner Forschungs- und Gewerbestandort steht das Siemensareal zukünftig auch für einen Stadtteil mit hoher Lebensqualität für Jung und Alt. Die neuen Freiraumstrukturen bilden Synergien zwischen Nord- und Südquartier aus und erzeugen gleichzeitig eine klare Öffnung zum umgebenden Stadtgefüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMSTRUKTUR</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wichtige Anbindung an das bestehende Nordquartier werden die Grünachsen aus dem Masterplan nach Süden fortgesetzt um in den zentralen Quartierspark, dem „Innovationsband“, zu münden. Dadurch entsteht ein zusammenhängender Grüngürtel, der beide Quartiere ringförmig miteinander verbindet. Die Flächen der Grünen Achsen folgen dem Beispiel aus dem Bestand und sind als extensiv nutzbare Blüh- und Bienenwiesen angelegt. Sie fungieren vorwiegend als ökologische Trittsteine für die urbane Fauna und als klimaverbessernde, grüne Lungen. Einzelne Sitz- und Liegebereiche unter Bäumen ermöglichen Ruhepausen vom Alltagstrubel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Torartig gerahmt von Hotel und Büro- bzw. Ärztehaus entsteht im Westen ein großzügig dimensionierter und urban gestalteter Freiraum. Zusammen mit dem Vorplatz des bestehenden Ausbildungszentrums an der südwestlichen Kreuzung findet hier die städtebauliche Öffnung des neuen Quartiers zum angrenzenden Stadtraum statt. Gestalt und Größe dieser Platzsituation sind so gewählt, dass sie klar von außen als der Haupteingang ins neue Quartier wahrgenommen werden. Der Platz entwickelt sich über die Erdgeschosszonen der gesetzten Baukörper hinweg und knüpft direkt an das Innovationsband an. Erdgeschossnutzungen wie Hotelrestaurant, Bioladen, Backshop, Metzgerei oder Apotheke sorgen dabei für den dazu passenden Grad an Belebung und Urbanität im Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In gleicher Funktion entsteht auch im Südosten eine kleiner gewählte Platzfläche als Austauschpunkt zwischen Südquartier und den angrenzenden Forschungskomplexen. Ein Wasserspiel, eine Kita, Gastronomie sowie ein Supermarkt bieten hier Versorgungs- und Erholungsangebote in den Pausen oder außerhalb der Arbeitszeiten. Zusätzlich dient der Platz als Treffpunkt und Drehscheibe für die Naturlandschaft der Brucker Lache als bedeutendes, stadtnahes Erholungsgebiet. Der Entwurf schlägt vor, diese Freiraumbeziehung weiter auszubauen und neue Parkwege von der Brucker Lache bis an den südöstlichen Platz zu ziehen. Dazu müssen die vorhandenen oberirdischen Stellplatzanlagen östlich des Parkhauses rückgebaut und z. B. durch Aufstockung dieses ausgeglichen werden. Das so bis ins Quartier reichende Parkwegesystem könnte östlich über Modul 6 weiter in Richtung des geplanten Universitätscampus fortgestrickt werden, um alle Teile des Siemensareals optimal an die Brucker Lache anzubinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Platz ist am Kreuzungspunkt zwischen Quartiersstraße und Innovationsband situiert. Als Shared-Space mit in die Gestaltung integrierter Fahrbahn ausformuliert, dient der Platz als quartiersinterner Verkehrsknotenpunkt mit Haltestelle für den Linienbus aber auch als zentraler Treffpunkt für das dichte Freizeitangebot im Innovationsband.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BESONDERHEIT ADRESSPLÄTZE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip der Öffnung nach außen und der Adressbildung soll sich auch im Aufbau der einzelnen Wohnblöcke widerspiegeln. Dazu erhält jeder Block einen abgesetzten Baukörper als gut wahrnehmbaren Hochpunkt mit Orientierung zum Innovationsband als Quartierszentrum. Rund um diesen Hochpunkt ist eine urbane Freifläche angelegt, die mit besonderen Aufenthaltsmöglichkeiten als nachbarschaftlicher Treffpunkt fungiert. Diese Adressplätze dienen aber auch als Orte für den Austausch zwischen Wohnblocknachbarschaft und der Öffentlichkeit rund herum. Im Erdgeschoss der Hochpunkte werden dazu Gemeinschaftsräume, Gastronomienutzungen wie z. B. eine Eisdiele oder ein Café aber auch Werkstätten und Büros angeboten. Zur Identitätsbildung der einzelnen Wohnblöcke werden die Freiraumelemente, Bodenbeläge individuell und nicht einheitlich gestaltet. Ein prägnanter Charakterbaum ziert die Aufenthaltsflächen im direkten Übergang zwischen Adressplatz und dem eigentlichen Wohnhof.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als städtebauliche Sonderbausteine erhalten zusätzlich das Pflegeheim und der Wohnblock für das studentische Wohnen einen vorgelagerten Adressplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GRÜNE MITTE FÜR DAS NEUE QUARTIER</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dreh- und Angelpunkt des neuen Quartiers ist die zentrale Parkanlage. Der gesamte, entworfene Städtebau ist darauf ausgerichtet, allen neuen Bewohnern und den Besuchern aus der Umgebung einen optimalen Zugang zu dieser Naherholungslandschaft zu ermöglichen. Sie dient den Menschen als ein Ort der physischen wie geistigen Entfaltung und Regeneration. Die Freiraumgestaltung kann hier dazu beitragen, die Menschen und ihr Lebensumfeld resilienter gegen zukünftige Herausforderungen zu wappnen. So individuell und divers wie seine zukünftigen Bewohner, so soll auch das Nutzungsangebot des Quartiersparks aufgestellt sein. In diesem Sinne kommt der Park mit einer klassischen Gestaltung nicht mehr aus und wird bewusst mit einer Vielzahl von Angeboten aufgeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der als großes Band im Zentrum des Quartiers liegende Park wird von der Quartiersstraße und von insgesamt vier übergeordneten Querverbindungen zwischen Süd- und Nordspange in einzelne Segmente gegliedert. Diese Untergliederung dient gleichzeitig dazu, unterschiedliche Nutzungs- und Gestaltungsschwerpunkte zu setzen. So soll es ruhige und laute, geschützte und weitläufige, naturnahe und urbane Orte innerhalb des Bandes geben. Während sich die Freiräume der einzelnen Segmente in Eigenschaften wie räumliche Dichte, Grad der Begrünung und der Topografie unterscheiden, sorgen die Formensprache, das Wegesystem und die Baumstruktur für einen gestalterischen Zusammenhang. Den Segmenten werden Schlagwörter wie „Freiheit“ oder „Kreativität“ als inhaltliches Leitthema zugeordnet und mit einer dazu passenden Freiraumtypologie in Verdingung gesetzt. So steht die offene Wiesenlandschaft für den Begriff der „Freiheit“ oder die Landschaft aus künstlich aufgeschütteten Hügeln für „Kreativität“ in der freien Bespielung. Es entsteht ein vielfältiges Freizeit- und Erholungsangebot für jede Altersschicht und jeden Lifestyle – hier schlägt der Puls des neuen Quartiers!</p>



<p class="wp-block-paragraph">STADTÖKOLOGIE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf verfolgt eine lebedinge Dachlandschaft sowohl für die Bewohner des Quartiers als auch für Flora und Fauna. Sie fungiert als zweite Landschaftsebene und bietet über extensive wie teils auch intensive Dachbegrünungen Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere. Es entstehen ökologische Trittsteine über das gesamte Quartier hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründächer fungieren darüber hinaus als erste Schicht des Schwammstadtprinzips und können anfallendes Regenwasser zur Verdunstung speichern bzw. gedrosselt an die nächste Entwässerungseinheit abgeben. In den Wohnblöcken und Gebäudehöfen dienen Zisternen zur Nutzung des Dachwassers für die Bewässerung. Starkregenereignisse werden durch regelmäßig zugeordnete Regengärten aufgefangen. Diese einstaubaren Vegetationsflächen haben zusätzlich eine Filterfunktion. Als nächst höhere Entwässerungsebene dient das Band aus Grünzügen und Quartierspark, deren große Wiesen und Freizeitanlagen allesamt um ca. 50 cm tiefer liegen und im Notfall überflutet werden können. Auch der Böschungsbereich der Teichanlage im Park sowie die tiefer liegende Landschaftsbühne können zusätzliches Regenwasser einstauen. Auf den Platzflächen sorgen Baumrigolen für unterirdische Stauvolumina und schützen die Baumpflanzungen gleichzeitig vor Trockenstress.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karlsquartier Baufeld II, Dortmund</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/karlsquartier-baufeld-ii-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 15:30:22 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=3675</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
KSG Architekten, Berlin
Planungsumgriff: ca. 0,6 ha
September 2024]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formensprache des Freianlagenkonzeptes verleiht dem Baufeld im entstehenden städtebaulichen Rahmen einen Charakter mit Wiedererkennungswert. Der Kreis als geometrische Grundfigur und das Thema der Addition und Subtraktion formen und umspielen sowohl den vielfältig nutzbaren Wohnhof als auch die umgebenden Straßen des Wohnblocks. Dabei beschreiben die Kreise in erster Linie Pflanz- oder Grünflächen, tauchen aber auch zweidimensional als Muster in den befestigten Flächen auf. Im Wohnhof heben sich besondere Aufenthaltsbereiche oder Kinderspielflächen durch ein Farbspiel im Belag hervor. Das Bepflanzungskonzept aus locker gestellten Bäumen, Sträuchern und Staudenflächen rundet das geometrische Thema ab und sorgt für Lebendigkeit und Vielfalt im Außenraum. Nach Osten öffnet sich der Blick durch den Torbogen in Richtung der Grünen Achse, welche durch dezente Pflanzflächen und den bemalten Straßenbelag begleitet und akzentuiert wird. Entlang der Straßen im Westen, Süden und Norden werden die Pflanzflächen in Verbindung mit der geplanten Hochparterrelage zum visuellen Puffer für die Wohnungen in Erdgeschosslage. Die Adressbildung findet über subtrahierte radiale Flächen statt, welche sowohl als Treffpunkte als auch als Aufenthaltsbereiche genutzt werden können. Hauptzugang zur Wohnanlage ist der vergrößerte Vorbereich im Westen. Hier sind die Tiefgaragenzufahrt und ausreichend Flächen für die Müllabholung bereitgestellt. Die Feuerwehrrettung wird gemäß Masterplan über die Stichstraßen und befestigten Wege im Osten abgewickelt. Eine Befahrung des Wohnhofs ist nicht erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neufreimann Baufeld MU1(10), München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neufreimann-baufeld-mu110-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christopher Hoetter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 13:50:31 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=3647</guid>

					<description><![CDATA[Anerkennung
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
KSG Architekten, Berlin
Planungsumgriff: ca. 0,5 ha
August 2024]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Nähe zu den Grünanlagen der Schule und der Parkanlage im Norden strebt der Entwurf für die Freianlagen einen fließenden Übergang von der dichten Bebauung in die Grünflächen an. So entsteht ein System aus Parkwegen, das wichtige Blick- und Wegebeziehungen durch klar ausgerichtete Achsen fokussiert, sich an wichtigen Knotenpunkten und Eingangsbereichen aufweitet aber ansonsten von Freizeitwiesen, Bäumen und Pflanzbeeten gesäumt wird. Die Außenspielfläche für die Kindertagesstätte ist entlang der gesamten Nordkante des Neubaus situiert und durch eine frei wachsende Sträucherhecke im Freiraum abgegrenzt. Für die Wohnanlage gibt es Kinderspiel im geschützten Innenhof und Spielanlagen für ältere Kinder jeweils im nördlichen Teil der grünen Gassen. Südöstlich des Neubaus ist eine Außenterrasse für einen möglichen Gastronomiebetrieb verortet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mayr Wirt Areal, Erding</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/2-preis-realisierungswettbewerb-mayr-wirt-areal-erding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 21:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?p=163</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
für
H2M, München
Planungsumgriff: ca. 0,3 ha
Dezember 2023 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT: Das Stadtzentrum von Erding verfügt bereits über ein klar definiertes Belagskonzept, das eine fußgängerfreundliche Atmosphäre erzeugt. Die Freiraumgestaltung für das überplante Mayr-Wirt-Areal setzt das Belagskonzept konsequent fort und schlägt als Hauptbelag ein Klinkerpflaster vor, das durch einen Unterschied im Format, in der Farbe und der Verlegeart ein sich einfügendes und dennoch spürbares Highlight setzt. Die Erschließungsflächen rings um den Neubau und der neu entstehende Innenhof verstehen sich als öffentlich zugängliche Freiräume und werden von den Geschäften und Gastronomiebetrieben im Erdgeschoss bespielt. Sitzbänke, Fahrradanlehnbügel und klar ausgewiesene Freisitzflächen für eine mögliche Außenbestuhlung bespielen die außen liegenden Flächen im direkten Anschluss an das Areal. Während sich der gewählte Hauptbelag kontinuierlich über die Hofdurchgänge und entlang der hofseitigen Fassaden fortsetzt, hebt sich der eigentliche Aufenthaltsbereich des Hofs durch einen Materialwechsel hin zu einer wassergebundenen Wegedecke gestalterisch ab. Pflanzinseln mit darüber liegendem Baumdach, ein mittig platziertes Wasserspiel sowie Sitzmöglichkeiten erzeugen den Charakter einer grünen Oase.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neufreimann WA11 West, München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/3-preis-realisierungswettbewerb-neufreimann-wa11-west-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 10:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[3. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
ACMS Architekten, Wuppertal
Planungsumgriff: ca. 0,7 ha
September 2023 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wege durch und ins Grün</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf verfolgt das Leitmotiv, die Außenanlagen des Baufelds WA11 als Teil der großen Parkanlage im Westen zu begreifen und diesen zu erweitern. Es wird ein fließender Übergang zwischen Park und den Freiflächen rund um den Geschosswohnungsbau angestrebt. Erschließungsbereiche, die außenliegenden Freiflächen sowie der Innenhof sind von Bienenwiesen, Wildstaudenrabatten, Sträuchern und Baumhainen geprägt und die Zuwege untergeordnet als Wege durch und ins Grün zu verstehen. Aufenthaltsbereiche, Spielflächen und Terrassen sind zurückhaltend in die naturnahe Gestaltung eingebettet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weiterentwicklung Ostendareal mit Neubau von Wohn- und Gewerbeeinheiten, Stuttgart</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/1-preis-realisierungswettbewerb-weiterentwicklung-ostendareal-mit-neubau-von-wohn-und-gewerbeeinheiten-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?p=214</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner, München
Planungsumgriff: ca. 1,3 ha
Mai 2023 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die städtebauliche Setzung der neuen Baukörper entsteht ein wohlproportionierter dreieckiger, autofreier Quartiersplatz im Herzen des Ostendareals. Die verschiedenen Wegebeziehungen werden durch die besondere Geometrie des Platzes selbstverständlich aufgenommen. Wesentliches Gestaltungselement ist der geometrische Baumhain der die Fläche bespielt. Hoch aufgeastete Solitäre schaffen die visuellen Verbindungen zwischen den funktional bedeutenden Einrichtungen und Teilorten des Gesamtraumes. Der Plätz erhält durch die üppige Bepflanzung einen sehr grünen Charakter und wird dem Anspruch an einen urbanen und multifunktionalen Stadtraum trotzdem gerecht. Ein ruhiger und einheitlicher Belag aus versickerungsfähigem Pflaster bildet einen durchgehenden Stadtboden und nimmt sich in seiner Erscheinung angenehm zurück. Drei beidseitig nutzbare Sitzelemente aus Holz und ein niveaugleiches Fontänenspiel, welches zum Markt auch abgestellt werden kann, bilden die wesentliche Ausstattung der Hauptplatzfläche. In den Randbereichen Richtung Osten ergänzen kleinere Spiel- und Sitzbereiche das Angebot an qualitätvollen Aufenthaltsbereichen. Der Platz soll für alle Altersgruppen gleichermaßen nutzbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwässerung des Platzes funktioniert über eine lineare, offene Entwässerungsrinne mit mehreren Hofeinläufen. Das Wasser wird über Rigolen, außerhalb der Unterbauung versickert. Um auch bei Starkregenereignissen das Wasser vor Ort zurückhalten zu können werden im Randbereich des Platzes Regengärten geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schönbühlstraße im Süden wird über eine große Freitreppe mit integrierter Rampenanlage angebunden. Richtung Landhausstraße erlebt der Besucher eine sanduhrähnliche Raumabfolge. Um das Defizit an öffentlichen Spielbereichen weiter zu kompensieren, sind auch hier vereinzelte Spiel- und Sitzbereiche angedacht. Diese sollen auch Synergieeffekte mit der angrenzenden KiTa Nutzung erzeugen. Richtung Westen wird die Fußgängerzone und der Platz über eine Rampe verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abwicklung der Feuerwehrrettung erfolgt über die Landhausstraße. An jeder Seite der dreieckigen Platzfläche ist eine Feuerwehraufstellfläche vorgesehen. Die Anforderungen gem. „Richtlinien für die Feuerwehr“ wurden dabei in Bezug auf Abstände zur Fassade, Geländeneigung der Aufstellflächen und Abmaße der Rettungswege inkl. Schwenkbereiche berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen der Bestandsbebauung entlang der Landhausstraße und dem Neubau entsteht ein langgezogener Hofbereich mit Anbindung an die Bestandstiefgarage. Hier entstehen nordseitig weitere 20 PKW-Stellplätze und zusätzliche Begrünung. Auch die Anlieferung der Post ist unauffällig integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Westlich des nord-süd-orientierten Riegels erfolgt die Erschließung der Wohngeschosse oberhalb der Bibliothek. Ein bis zur Fußgängerzone mäandrierender Weg bindet die Eingangsbereiche bestmöglich in den Stadtraum ein. Entlang des Weges wird eine Abfolge von Ruhezonen und Spielmöglichkeiten angeboten. Am nördlichen Ende entsteht ein großer Abenteuerspielplatz. Ein „Grünpuffer“ bildet Richtung Westen den notwendigen Abstand und Schutz zum Anlieferhof des Supermarktes. Die Stellplätze werden dort neu organisiert und begrünt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dachflächen werden zusätzlich extensiv und intensiv begrünt und sind für die Anwohner gemeinschaftlich nutzbar. Verschiedene Angebote wie Urban Gardening, verschiedene Aufenthalts- und Spielbereiche schaffen ein hochwertiges Freiraumangebot für Jung und Alt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnen und Räume für die Bürger am Bahnhof, Steinhöring</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnen-und-raeume-fuer-die-buerger-am-bahnhof-steinhoering/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 08:31:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=1871</guid>

					<description><![CDATA[Anerkennung
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
H2M Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 0,7 ha
Februar 2022 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die angestrebte Setzung der Baukörper entsteht im Freiraum eine klare Zonierung. Nördlich des umgenutzten Kopfbaus des ehemaligen Molkereibetriebs entsteht eine öffentlich nutzbare Platzfläche mit angeschlossenem Zugang zum Wasser. Der Platz ist angemessen dimensioniert und bietet den gewünschten Raum für kleinere Veranstaltungen und Konzerte. Mittig zwischen den beiden Wohnhäusern und dem nördlich eingefügten Nebengebäude ergibt sich ein begrünter Wohnhof mit Kinderspiel und wettergeschütztem Aufenthaltsbereich. Weiter nördlich zwischen Wohnbebauung und Erbrach eröffnet sich ein dritter, größerer Freiraum, der ebenfalls zur Naherholung der Bewohner dient. Hier gibt es Flächen für „Urban Gardening“, einen Grillplatz und eine Freizeitwiese. Darüber hinaus gibt es eine neue Rad- und Fußwegeverbindung Richtung Westen mit einer Brücke über den Nebenarm der Erbrach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine breite, geschwungene Hauptwegeverbindung durchzieht das neue Wohnquartier von der Bahnhofstraße im Osten bis zum Ortsrand im Westen und ist ausreichend dimensioniert um durch Feuerwehr, Müll oder Umzugs-LKW befahren werden zu können. Der Besucher- und Anwohnerverkehr via PKW ist über eine parallel zur Bahntrasse verlaufende Parkplatzanlage im Süden des Wettbewerbsgebiets abgewickelt. Die damit verbundene, neue Erschließungsstraße gewährleistet Anschluss für Landwirtschaftsfahrzeuge und bietet praktikable Erweiterungsmöglichkeiten für zukünftiges Ortswachstum nach Westen. Das Wohnquartier ist zur Steigerung der Freiraumqualität ansonsten autofrei konzipiert. Den westlichen Abschluss macht eine von Süden nach Norden verlaufende Wegeverbindung, die dem aufgeweiteten und nun mehr mäandrierenden Bachlauf folgt. Eine naturnahe Aufweitung und Bepflanzung des ursprünglichen Ackergrabens erhöht dessen Wert als ökologischer Lebensraum und generiert einen landschaftlichen Ausblick mit hoher Aufenthaltsqualität. Über das durch die Uferaufweitungen gewonnene Volumen kann der durch die Neubebauung entstehende Verlust an Retentionsraum für ein HQ100 ausgeglichen werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnviertel Blasius-Blick, Kaufbeuren</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnviertel-blasius-blick-kaufbeuren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 08:33:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=1878</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
SCHALTRAUM Architekten, Hamburg
Planungsumgriff: ca. 1,0 ha
Dezember 2021 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freiraum des Planungsgrundstückes sieht sich der Herausforderung gegenübergestellt, trotz der aufgrund der nahen Lage zum Stadtkern dicht zu wählenden Bebauung, adäquate, grüne Aufenthaltsräume zu schaffen, die gleichzeitig alle funktionalen Anforderungen erfüllen. Aus diesen Gründen ent-scheidet sich der Entwurf, auf ein gewöhnliches Straßenprofil zu verzichten und sämtliche Wege- und Verkehrsflächen mit einer einheitlichen Belagsstruktur zu gestalten, die sich über Rasenfugen an den Rändern dynamisch mit den Grünflächen ohne Verlust der Befahrbarkeit verzahnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der drei Wohnhausgruppen bekommt eine größere Grünfläche zugeordnet, die sowohl einen direkten Zugang zum Märzenbach anbietet als auch einen zentralen Bezugspunkt innerhalb der Wohngruppe darstellt. Sitzmöglichkeiten und Kinderspielangebote werten diese Freiräume zu nachbarschaftlichen Treffpunkten und Naherholungsflächen auf. Baumpflanzungen, heimische Ufergehölze, Ziergräser und Staudenrabatte verteilen sich ungeordnet und frei über die Anlage um eine möglichst naturnahe Atmosphäre zu erzielen. Aufweitungen des Bauchlaufs und kleine Staubarrieren bieten zusätzliche Rückstauvolumen für Regenwasser an, erzeugen besondere ökologische Lebensräume in den geschützten Bereichen und setzen über Trittsteine besondere Akzente in der Freiraumgestaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit jeweils zwei gut erreichbaren Pavillons erhält jede Wohnhausgruppe überdachte Fahrradabstellmöglichkeiten sowie Müllaufstellflächen. Die oberirdischen Besucherstellplätze sind zu insgesamt drei Parkplätzen zusammengefasst und räumlich jeweils einer der Wohnhausgruppen zugeteilt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubau Sozialpastorales Zentrum &#8222;Königin des Friedens&#8220;, München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubau-sozialpastorales-zentrum-koenigin-des-friedens-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2021 11:38:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2334</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
Fink+Jocher Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 0,8 ha
Mai 2021 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bestand des Grundstücks ist von einer großen, zusammenhängenden Grünstruktur mit maximal zweigeschossigen Gebäuden darin geprägt. Die Neubebauung sieht gemäß der ausgeschriebenen Wettbewerbsaufgabe eine Nachverdichtung vor, die den Nutzungsdruck auf den Freiraum erhöht. Daher ist das Hauptziel des Entwurfs, möglichst viel des durchgrünten Charakters zu erhalten und gleichzeitig eine adäquate urbanere Struktur in Gebäudenähe zu etablieren. Diese urbane Freiraumstruktur besteht aus dem befestigten Kirchenumfeld (Hauptpforte und Südseite), zwei aufgeweiteten Quartierseingängen an den beiden Kopfbauten des Neubaus, einem Durchgang an der südwestlichen Straßenkreuzung, hofseitigen Erschließungswegen sowie kleinen, platzartigen Aufweitungen als Treffpunkte für Nutzer und Besucher. Zusammengehalten wird diese Struktur durch eine einheitliche Belagsgestaltung aus gesägtem Natursteinpflaster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Grundstücks befindet sich zurückgesetzt der Neubau der Kindertagesstätte mit an-grenzender Außenspielfläche, welche als frei bespielbare, naturnah angelegte Grünanlage konzipiert ist. Der üppige Baumbestand fungiert dabei als raumprägendes Gestaltungselement und wird größtenteils erhalten. Es wird vorgeschlagen, die Spielgeräte aus dem Bestand wie beispielsweise das Spielschiff neu anzuordnen und somit wiederzuverwenden. Richtung Neubau teilt sich ein Stück der Grünfläche ab und dient als Kinderspiel für die geplante Wohnnutzung. Im Übergang zum Kirchenbauwerk vermittelt ein baumüberstandener Platz aus wassergebundener Wegedecke zwischen Bestand und Neuplanung. Die Platzfläche kann dabei als Aufenthaltsbereich vor und nach Gottesdiensten, als Treffpunkt oder als Veranstaltungsfläche genutzt werden. Wegebeziehungen und Zugänglichkeiten werden dabei respektiert und beibehalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Edeka-Areal, Penzberg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/edeka-areal-penzberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 11:45:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2349</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
H2M Architekten, München
Planungsumgriff: ca. 3,1 ha
August 2020]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das städtebauliche Gerüst entstehen vielfältige Freiraumtypologien die das Quartier mit unterschiedlichen Qualitäten bereichern. Herzstück bildet die Quartierspromenade als übergeordnetes Rückgrat des neuen Quartiers. Als Bewegungs- und Begegnungsraum unterstützt sie die Bildung von Nachbarschaften und Gemeinschaft. Die Promenade wird aus einem einheitlichen Pflasterbelag gestaltet. In den Randbereichen lagern sich immer wieder baumüberstandene, mit Riesel belegte Ruhebereiche an. Diese rhythmisieren den Raum. Die angeschlossenen Quartierswege dienen als höchste hierarchische Ebene im Erschließungssystem und bilden im Zusammenspiel mit den Blöcken und den Hoferschließungen ein abgestuftes Konzept von öffentlich zu halböffentlich und privat. Der großzügig gestaltete Quartiersplatz ergänzt das Angebot an qualitätvollen Aufenthaltsbereichen und ist gleichzeitig multifunktional nutzbar. Durch die hohe Durchgrünung und Beschattung werden auch die kleinklimatischen Bedingungen im Quartier berücksichtigt und verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Quartiersblock erhält einen individuellen Innenhof mit einem starken Vegetationsthema, der zur Identität der Quartiersblöcke beiträgt. Die in den Gemeinschaftsflächen, gestalterisch integrierten Kinderspielplätze bieten die Möglichkeit zum sorgenfreien Spiel im direkten Umfeld der Wohnungen. Der Anteil an Erdgeschossgärten und Gemeinschaftsgrün steht dabei in einem ausgewogenen Verhältnis. So besteht für jeden Bewohner die Möglichkeit die Freianlagen zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Westen wird der wertvolle Baumbestand entlang der Böschungskante in die Planung integriert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kronsberg Süd, Hannover</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/kronsberg-sued-hannover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 12:07:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2408</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
Fink + Jocher,
München
Planungsumgriff: ca. 0,8 ha
Mai 2019 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die städtebauliche Neuordnung entsteht im Blockinneren ein großer zusammenhängender Hofraum. Das landschaftsarchitektonische Konzept sieht eine grüne Gestaltung in Form von großen Rasenschollen vor. Diese werden durch ein verzweigtes Wegenetz definiert, das eine kurze und qualitativ hochwertige Durchquerung des Hofes ermöglicht. An Knotenpunkten laden Sitzgelegenheiten unter schattenspendenden Baumkronen zum Verweilen ein, die großzügigen Wiesenflächen zu einem Picknick oder anderen Freizeitaktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Herz des Hofes bildet die integrierte Spielplatzfläche, die sich über mehrere Schollen erstreckt und großzügig von Bäumen eingefasst wird. So wird spielen im Grünen mit ausreichend Sonnenschutz umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sind größtenteils den straßenseits gelegenen Gebäudeeingängen zugeordnet und integrieren sich hier in einem intervallartigen Heckenthema. Im Hofinneren ist eine weitere überdachte Abstellmöglichkeit in der Nähe des Spielplatzes vorgesehen. Die Townhouses verfügen über eigene überdachte Abstellmöglichkeiten, die jedem Garten separat zugeordnet sind. Die Müllentsorgung erfolgt über Unterflurcontainer, die jeweils in Grünflächen an der nördlichen und südlichen Feuerwehrzufahrt integriert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wohnbebauung im Erdgeschossbereich erhält einen grünen Gürtel aus Privatgärten, die sowohl als Rückzugsmöglichkeit als auch als Pufferstreifen der Wohnungen zum gemeinschaftlich genutzten Freiraum funktionieren. An den Streifen aus Privatgärten schließt sich der befahrbare Rettungsweg für die Feuerwehr an, der abwechselnd aus befestigtem Belag und Rasenlinern, die zum Hofinneren auslaufen, besteht. Anfallendes Niederschlagswasser wird über die großzügig bemessenen Grünflächen im Hofbereich versickert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;So entsteht eine grüne Gesamtkomposition, die viel Platz für Gemeinschaft, Spiel und Erholung bietet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Altes Finanzamt, Garmisch-Partenkirchen</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/altes-finanzamt-garmisch-partenkirchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 13:10:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2414</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
H2M Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 0,2 ha
Januar 2019 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Grundstück liegt an einer städtebaulich belebten Straßenkreuzung, wird sich im Zuge der Umnutzung stärker der Öffentlichkeit zuwenden, benötigt aber gleichzeitig Rückzugsmöglichkeiten für die zukünftigen Nutzer der neuen Seniorenwohnanlage. Der nutzbare Freiraum ist begrenzt, so dass der Entwurf zwar insgesamt eine zusammenhängende Gestaltung anstrebt, um die räumlich spürbare Größe zu maximieren, mit gezielt gesetzten Raumkanten sollen aber auch geschütztere Bereiche geschaffen werden. So lässt sich der Freiraum in einen öffentlich zugänglichen und eher platzartigen Südwestbereich und in einen introvertierteren, halböffentlichen Gartenhof unterteilen (Grüne Mitte). Der südwestliche Teil ist dabei jedoch bewusst mit weiteren Grünstreifen vom Straßenraum abgeschirmt und nicht als reiner Platz ausgebildet. Für einen komplett offenen Platz sind sowohl die Nutzung des Grundstücks als auch auch der städtebauliche Kontext nicht geeignet. Der westlich gelegene Richard-Strauss-Platz und die daran anschließende Fußgängerzone würden hier eine zu starke Konkurrenz darstellen. Stattdessen setzt ein Schmuckgarten die baulichen Fluchten des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes fort und untermalt dessen Präsenz im öffentlichen Straßenraum. Ein 3 Meter breiter Zugang von Süden dient gleichzeitig als Feuerwehrzufahrt und weitet sich zu einem Aufenthaltsraum mit Wasserspiel auf, ehe der Freiraum in die Platzfläche für das neue Café übergeht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubau einer Wohnanlage auf dem Wangler-Areal, Regensburg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubau-einer-wohnanlage-auf-dem-wangler-areal-regensburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 13:12:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2420</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
Fink + Jocher,
München
Planungsumgriff: ca. 0,3 ha
Oktober 2018 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die städtebauliche Setzung entsteht zwischen den beiden Gebäuderiegeln ein neuer Hofraum. Neben seiner Erschließungsfunktion dient er den Anwohnern als wichtiger Kommunikations- und Aufenthaltsbereich. Auch die nachzuweisenden Kinderspielflächen sind hier geschützt angeordnet. Dabei wird die gesamte Fläche als qualitativ hochwertiger Freiraum verstanden, der sich nicht aus additiven Elementen zusammensetzt sondern einen gesamtheitlichen Gestaltungsansatz verfolgt. Unterstützt wird das Konzept zum einen von den begleitenden Sitzmauern entlang der höher gelegenen Privatbereiche der EG-Wohnungen und zum anderen durch einen durchlaufenden Stadtboden, der sich in den Randbereichen immer wieder spielerisch auflöst. Hier wird durch das Generieren von grünen Fugen ein subtiles Vegetationsthema in die Belagsfläche implementiert. Dabei werden neben dem gestalterischen Aspekt auch die Wegebeziehungen zu den Eingängen akzentuiert. Die Fahrradstellplätze werden dabei ganz selbstverständlich in&nbsp; den Raum integriert. Die notwendigen Besucherstellplätze sind auf dem Grundstück im Bereich der TG-Zufahrt im Bereich eines kleinen Platzes untergebracht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotel + Wohnen MI5 MarinaQuartier, Regensburg</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/hotel-wohnen-mi5-marinaquartier-regensburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 15:31:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2471</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Einladungswettbewerb
mit
H2M Architekten + Ingenieure GmBH,
München
Planungsumgriff: ca. 0,4 ha
Juli 2017 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freiraum gliedert sich innerhalb der Blockstruktur in ganz unterschiedliche Bereiche und damit verbundenen Gestaltungsansätzen. Im Blockinneren im Spannungsfeld zwischen Hotel und Wohnnutzung liegt der „Hortus conclusus“. Auf dem Dach der fünfgeschossigen Wohnbebauung ergänzt eine „Skylounge“ das Angebot an gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen&nbsp; und auf dem Dach des Wohnturmes entstehen luxuriöse „Skygardens“ mit spektakulärem Blick auf die Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hortus conclusus definiert sich als kontemplativer Schmuckhof. Das starke Gestaltungsthema mit dem poetischen Ansatz des Paradiesgartens schafft einen hoch qualitativen Innenbereich. Der Höhenversatz zum Hotel wird mit einem subtil ausformulierten Höhenspiel überwunden. Schmuckstauden erzeugen ein repräsentatives Bild. Zur Wohnbebauung hin entstehen durch geschickte Anordnung von Abpflanzungen kleine Subräume und Pufferbereiche zu den angrenzenden Wohnungen. Das Kinderspiel ist im Kontext der landschaftsarchitektonischen Gestaltung integriert ohne additiv zu wirken. Nicht die Funktion bestimmt die Gestalt sondern das kräftige Bild der Natur. Mehrstämmige Zierkirschen unterstützen mit ihrem artifiziellen Habitus die Atmosphäre. Der Belag ist als auflösender Plattenbelag konzipiert. Der Raum selbst versteht sich als Gegenentwurf zur offenen und großzügigen Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Freiflächen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Skylounge ist als Erweiterung und als Kommunikationsfläche für die Bewohner gedacht und soll Nachbarschaftlichkeit fördern. Der auflösende Belag des Innenhofes wird hier ebenfalls zum Thema. Die üppige Dachbegrünung aus Gräsern scheint mit den befestigten Flächen zu verschmelzen. Innerhalb der Struktur entstehen Aufweitungen, die mit Sitzgelegenheiten angereichert sind. Sitz- und Grillbereiche in Verbindung mit einem beindruckenden Ausblick erzeugen hier eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Bewohner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Geschoss des Wohnturmes erreichen die Wohnungen des 7. OG über eine Treppe eine zugeordnete, großzügige Dachterrasse. Die „Skygardens“ sind als zusätzlicher, privater Aufenthaltsbereich konzipiert. Diese Flächen werden mit hochwertigen und warmen Materialien gestaltet. Die Beläge sind beispielsweise aus Holz. Die Bepflanzung aus geschnittenen Formgehölzen erzeugt eine ganz besondere, edel architektonische Atmosphäre. Die Terrassen zonieren sich in unterschiedliche Bereiche, die im Zuge der Vermarktung auch mit einem individuellen Gestaltungskonzept verkauft werden könnten. Mit einer Art Baukastensystem kann der Kunde sich seinen „Skygarden“ selbst zusammenstellen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umbau und Erweiterung der Wohnanlage für Studierende Kaulbachstraße, München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/umbau-und-erweiterung-der-wohnanlage-fuer-studierende-kaulbachstrasse-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2017 19:04:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2505</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
KNERER UND LANG Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 0,2 ha
Januar 2017 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept versteht die Grünanlagen des Grundstücks als den zentralen Treffpunkt für das studentische Leben im neuen Wohnheim. Über eine die Grundstücksgrenzen entlangwandernde, pflegeleichte Bepflanzung wird dem Garten ein grüner Rahmen verliehen, der durch verschieden dimensionierte Ausbuchtungen Teilbereiche definiert. So entstehen ein großer Grillplatz mit beweglichem Mobiliar, eine Leseecke mit Holzdeck und kleine Sitznischen als Rückzugsorte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnend am südlichen Zugang zum Grundstück zieht sich eine Wegebeziehung von West nach Ost über das gesamte Grundstück und verbindet über einen Laubengang die Erdgeschossräume des Wohnheims mit den Teilbereichen des Gartens. Im Norden dient ein kleiner Hof als Hauptzugang zum Wohnheim mit daran angeschlossener Fahrradrampe zu den Stellplätzen im Kellergeschoss.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubau Kardinal-Döpfner-Haus, Freising</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubau-kardinal-doepfner-haus-freising/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2016 19:06:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2511</guid>

					<description><![CDATA[3. Preis
Realisierungswettbewerb
mit
KNERER UND LANG Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 0,7 ha
November 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept gliedert das Areal durch die Städtebauliche Setzung in klar ablesbare Freiraumtypologien. Zum Schlossberg entsteht ein großer Aussichtbalkon mit Bezug in die umgebende Landschaft und die Alpen. Ein leicht erhöhter Baumhain aus blühenden Zierkirschen verleiht dem Ort einen kontemplativen Charakter. Die Kante dient gleichzeitig zum Sitzen. Unter dem Baumhain bespielt freies Mobiliar die Fläche und bietet jedem Besucher seinen Lieblingsplatz. Der große Balkon verbindet sich selbstverständlich mit der östlich gelegenen Bestandsterrasse und führt die Außenanlagen als Gesamtkonzeption sinnig fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Balkon führt eine große Freitreppe zum tieferliegenden Platz am Diözesanmuseum. Hier gliedern repräsentative Heckengärten subtil die Fläche des Platzes in unterschiedlichen Funktionsbereiche wie Anlieferung, Zugang Museum und leiten zur südlichen Aussichtterrasse bei den Seminarräumen über. Im nördlichen Heckengarten ist ein „Hortus conclusus“ situiert, der als Rückzugsort das Angebot an nutzbaren Freiräumen erweitert. In direkter Nähe gliedert sich im Neubau ein Café an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem tieferliegenden Austrittsbereich der Seminarräume wird die Gestaltung der Rosenbeete fortgeführt. Die Raumaufteilung bietet auch Platz für die Arbeit im Freien.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prinz-Eugen-Park WA 03 Ost, München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/prinz-eugen-park-wa-03-ost-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 19:10:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2525</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb
mit
N-V-O Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 1,1 ha
Oktober 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptaugenmerk bei der Gestaltung der Freianlagen liegt auf dem zentralen Hofraum, der den westlichen und östlichen Teil der Wohnanlage miteinander verbindet. Gemäß dem Gestaltungsleitfaden zur Bebauung des Prinz-Eugen-Parks erhält der Hof einen grünen, gärtnerischen Charakter. Der Entwurf sieht vor, den Hofraum mit einer mittig platzierten Gruppe aus begrünten und topografisch leicht modellierten Inseln zu bespielen. Dort sind Sitz- und Liegemöglichkeiten in Form geschwungener Aufkantungen sowie Spiel- und Freizeitflächen integriert. In den hofseitig orientierten Vorbereichen der Neubauten zieht sich entlang der Fassade ein bepflanztes Band mit überdachten Austritten. Hier sind kleine Terrassen, Gartenzuwege und Sitzbänke angeordnet, die den Bewohnern des Erdgeschosses Sonne von Westen und ein geschütztes Interagieren mit dem Gemeinschaftshof ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der siebengeschossige Kopfbaukörper an der südöstlichen Baufeldecke wird durch eine platzartige Freiflächengestaltung in seiner städtebaulichen Wirkung als Auftakt weiter gestärkt. Entsprechend weiter gedacht entsteht somit eine starke Kommunikation mit dem gegenüber liegenden Turmbau des benachbarten Baufelds. Ein die Erschließungsstraße überspringendes Baumraster sorgt dabei für eine angemessene Aufenthaltsqualität.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neustrukturierung und Aufwertung der Wohnanlage Breslauer Strasse, Landshut</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neustrukturierung-und-aufwertung-der-wohnanlage-breslauer-strasse-landshut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2016 18:18:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2548</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
mit
KNERER UND LANG Architekten,
München
Planungsumgriff: ca. 0,8 ha
Juli 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Städtebaulich formuliert die Anordnung der dreigeschossigen Neubauten zu den modifizierten Bestandsgebäuden eine großzügige Innenhofsituation, die der neuen Wohnsiedlung als Freizeitfläche und nachbarschaftliche Mitte dient. Dementsprechend ist der Innenhof als gut zugängliche Fläche mit Platzcharakter ausgestaltet, die durch die Setzung von Bäumen an den Rändern ihren grünen Rahmen erhält. Durch eine diagonale Wegeverbindung von West nach Ost als offene Anknüpfung Richtung Isarweg ist der Platz räumlich in zwei Bereiche differenziert. Die Nördliche Hälfte fungiert mit Sitzgelegenheiten und gemeinschaftlich nutzbaren Hochbeeten als Treffpunkt für den sozialen Austausch. Im südlichen Bereich sind Spielfelder aus verschiedenen Weichbelägen mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten für Kinder und beispielsweise auch eine Boulebahn angelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Privatgärten sind durchgehend südlich angeordnet und erhalten durch eine offene Gestaltung ohne klassische Heckenkörper einen direkten Bezug zur Umgebung und damit einen eigenen Charakter. Entlang des Isarweges werden die privaten Grünflächen von einem ausgelichteten Hain aus bestehenden Auengehölzen umsäumt und machen das Flussthema spürbar. Die südwestlichen Gärten besitzen aufgrund des Hochpaterres der Bestandgebäude erhöhte Terrassen und von den Gärten der neuen Nordgebäude aus ist der freie, seitlich geschützte Blick ins nachbarschaftliche Treiben des Innenhofs geboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERSCHLIESSUNG</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Innenhof und die Randbereiche des Baufeldes sind durch ein orthogonales Wegesystem an die Umgebung der Wohnanlage angeschlossen. Ein breiter Hauptweg führt nördlich von der Breslauer Straße in die Wohnsiedlung und schlüsselt sich im Innenhof in hierarchisch angeordnete Wegebeziehungen auf. So gibt es eine breite Hauptverbindung diagonal durch den Quartiersplatz, um die Verbindung zum südöstlichen Isarweg offen zu halten. Als Rahmung des Platzes verlaufen die Haupterschließungswege parallel zu den Gebäuden und zweigen zu den Eingängen mit dazu senkrecht angeordneten Nebenwegen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nordöstlichen Randbereich entsteht eine weitere direkte Wegebeziehung zwischen Breslauer Straße und Isarweg, die nördlich als verbreiterte Zufahrt zu den Besucherstellplätzen funktioniert und insgesamt öffentlich nutzbar ist. Zusammen mit dem aus dem Innenhof führenden Hauptweg entstehen so zwei Anschlüsse an den Isarweg. Südwestlich gibt es eine kleinere Platzsituation als Freisitzfläche für den dort angebotenen Gemeinschaftsraum mit Anbindung an den westlichen Fuß- und Radweg sowie zu einem neuen Naturspielplatz. Über Ufertreppen wird den Bewohnern zusätzlich die Möglichkeit offeriert, von den südlich gelegenen Privatgärten die Böschung zum Isarweg zu überwinden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Planungswettbewerb Münchhofstrasse, Lindau</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/planungswettbewerb-muenchhofstrasse-lindau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2016 18:16:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2541</guid>

					<description><![CDATA[2. Preis
Einladungswettbewerb mit Realisierungsteil
mit
Gerhard Feuerstein Architekt,
Lindau
Planungsumgriff: ca. 0,6 ha
Juli 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtwinklig angeordneten Gebäudeschenkel der neuen Wohnanlage formulieren bewusst zwei Hofräume, die im Freiraumkonzept die Rolle der nachbarschaftlichen Treffpunkte übernehmen. Der Höhenunterschied über das Gelände von ca. zwei Metern wird in die Gestaltung der Höfe als Prinzip integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nördliche Hof als erste Raumaufweitung entlang der Haupterschließung überwindet den ersten Höhensprung von rund 75 Zentimetern über eine Anlage aus breiten Stufen. Das so entstehende Plateau bietet frei bewegbare Sitzmöbel unter einem locker gestellten Baumhain auf wassergebundener Wegedecke. Im Süden erhält der zweite Hof einen deutlich grüneren Charakter und ist für den zweiten Geländesprung terrassiert angelegt. Die oberste Ebene ist für die südlich orientierten Privatgärten von Haus B ausgelegt und schließt südlich mit einer Mauer auf Sitzhöhe ab. Mit den Hecken im Rücken und Sitzauflagen aus Holz entsteht hier eine gleichzeitig geschützte und blickfreie Aufenthaltsmöglichkeit. Auf der mittleren Ebene ist ein Spielplatz mit Rutsche auf das untere Niveau angelegt. In die südliche Kante dieses letzten Sprungs von ca. einem Meter sind Sitzstufen eingebettet, die für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgen. Der Weidenbaum aus dem Bestand wird als markanter Hof-Solitär erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die südöstliche Grenze führt ein breiter Fuß- und Radweg bis zur Rickenbacherstraße und ermöglicht somit eine vollständige Durchwegung der Siedlung von Nord nach Süd. Die bestehende Garage wird hierfür abgebrochen und die Stellplätze werden als eingegrünte Parkplatzanlage etwas weiter westlich neu nachgewiesen. Zwischen den Gebäuden A und C wird außerdem eine Wegeverbindung Richtung Westen vorgeschlagen, um die Siedlung optimal an ihre Umgebung anzuschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Privatgärten legen sich zusammen mit einer begrenzenden Hecken- bzw. im vorderen Bereich mit einer Stauden- und Bodendeckerpflanzung wie ein grüner Ring um die gesamte Siedlung. Im halböffentlichen Bereich südwestliches Grundstückseck sowie an zwei weiteren halböffentlichen Freiraumsituationen weitet sich die Heckenbepflanzung auf und definiert geschwungene, mit Sitzbänken ausgestattete Ruhegärten. Hier können sich Besucher wie Anwohner gegenüber den offen gestalteten Hofräumen zurückziehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Areal Frankfurter Straße 41, Taunusstraße 11 und Waldstraße 30, Rüsselsheim</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/areal-frankfurter-strasse-41-taunusstrasse-11-und-waldstrasse-30-ruesselsheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 18:23:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2566</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Nichtoffener Realisierungswettbewerb
Planungsumgriff: ca. 0,3 ha
Juni 2016 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">FREIRAUMKONZEPT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Areal Frankfurterstraße 41 / Taunusstaße 11 stellt mit der angestrebten dichten Bebauung räumlich eine besondere Herausforderung dar. Da der Freiraum zwischen den Neubauten begrenzt ist, verfolgt das vorgeschlagene Konzept eine Verwebung der unterschiedlichen Funktionsbereiche. Halböffentliche bzw. nachbarschaftlich nutzbare Grünräume, befestigte Aufenthaltsbereiche und Verbindungsräume verbinden sich gestalterisch zu einer zusammenhängenden Struktur. Das klassische System aus klar abgegrenzten Privatgärten und Erschließungswegen löst sich zu Gunsten einer großzügigeren und effektiver nutzbaren Freiranlage auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getragen wird das Konzept durch den Einsatz eines einheitlichen Belags, der über größer werdende Pflanz- und Rasenfugen zu den begrünten Flächen hin einen fließenden Übergang erzeugt. Auf diese Weise strickt sich eine Rad- und Fußwegeverbindung durch das gesamte Areal und weitet sich in den Hofräumen zwischen den Neubauten immer wieder zu Aufenthaltsflächen oder Gemeinschaftsterrassen auf. Sitzelemente schälen sich aus dem linienförmigen Muster des Bodenbelags heraus und wirken somit ebenfalls wie aus einem Guss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die insgesamt fünf Wohnhöfe im Areal erhalten durch verschiedene Baumpflanzthemen einen individuellen Charakter und helfen zur besseren Orientierung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubau Wohnanlagen im Prinz-Eugen-Park, München</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/neubau-wohnanlagen-im-prinz-eugen-park-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 18:37:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2599</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis
Beschränkter 
Realisierungswettbewerb
mit
Fink+Jocher,
Architekten und Stadtplaner,
München
Planungsumgriff: ca. 1,5 ha
April 2015 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">WOHNHÖFE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Wohnhof gliedert sich in unterschiedliche Freiraumtypologien. Platz, Garten und Landschaft bilden das Grundgerüst der Gestaltung. Ein konsequent, durchgängiges Konzept nimmt die unterschiedlichen Funktionen in sich auf, ohne dabei additiv zu wirken. Jeder Gartenhof präsentiert sich als gefasstes und behagliches Kleinod in der Bebauungsstruktur. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten werden durch eine bespielbare Landschaft geschaffen, die sich durch ihre unterschiedlichen räumlichen Qualitäten definiert. Im Zentrum der Höfe schleifen sich markante, geschwungene Betonelemente aus dem Boden und generieren im Zusammenspiel mit den Pflanzungen einen introvertierten Innenraum. Die notwendigen Kinderspielflächen sind in die Gestaltung integriert und sind Teil der landschaftsarchitektonischen Komposition. Durchgängige Bodenbeläge aus langformatigen Betonplatten schaffen einen steinernen Rahmen. Im Bereich der Zugänge weiten sich die Beläge auf und bieten Platz für Feste und nachbarschaftliche Kommunikation. Jeder Hof wird mit mehreren Pflanztrögen ausgestattet, die durch die Anwohner bepflanzt und gestaltet werden können. Eingestreute Sitzelemente und Picknicktische laden zum Verweilen ein. In unmittelbarer Nähe zu den Hauseingängen sind jeweils einige Fahrradständer angeordnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DACHFLÄCHEN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil der Dachflächen wird begrünt. Neben privaten Dachterrassen sind in jedem WA auch gemeinsam nutzbare Gemeinschaftsgärten vorgesehen. Diese ergänzen das Angebot an nutzbaren, qualitätvollen Freiräumen und bieten einen zusätzlichen besonderen Reiz.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnen am Volkspark, Helmbrechts</title>
		<link>https://slam.green/wettbewerb/wohnen-am-volkspark-helmbrechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schaar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 07:01:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://slam.green/?post_type=wettbewerb&#038;p=2743</guid>

					<description><![CDATA[1. Preis und Beauftragung
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb
mit
STUDIO DIETZIG,
München
und Architekturbüro Wüstinger,
Frasdorf
Planungsumgriff: ca. 7 ha
Juni 2012 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">STÄDTEBAU</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die städtebauliche Situation des Planungsgebiets ist geprägt durch die heterogene Struktur des Umfeldes. Wohngebäude stehen in direktem Bezug zu Gewerbebetrieben, Einfamilienhäuser in unmittelbarer Nähe zu Geschosswohnungsbauten. Sowohl städtische Strukturen, als auch ländliche Bezüge sind erkennbar. Der Volkspark im Südwesten des Gebiets mit dem brachliegenden Gelände der ehemaligen Gärtnerei hat das Potenzial zu einem innerstädtischen Grünraum mit enormem Erholungswert und Aufenthaltsqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Wohngebiet fügt sich wie selbstverständlich in die vorhandenen Gegebenheiten des Wettbewerbsgebiets ein. Es soll als eine Siedlung sowohl in der Stadt, als auch im Grünen wahrgenommen werden. Die Bebauung erfolgt in Hausgruppen unterschiedlicher Art und Größe. Ihnen zugrunde liegen drei verschiedene Haustypen: das „Kettenhaus“, die „Hofgruppe“ und das „Hanghaus“. Während die Kettenhäuser entlang der bestehenden Straßen den städtischen Typ markieren, liegen die Hanghäuser straßenabgewandt im nördlichen Teil des Gebiets mit Blick auf die Altstadt. Den Kern der Siedlung bilden die insgesamt 8 Hofgruppen mit je drei bis vier Wohneinheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Abhandlung der unterschiedlichen Haustypen und -gruppen erreicht man eine komplexe, vielschichtige Wohnstruktur. Verschiedenste gemeinschaftliche und generationsübergreifende Wohnformen sind denkbar. Insgesamt entstehen 60 Wohneinheiten. Durch einfache, aber qualitativ hochwertige Baukonstruktionen und -materialien wird ein kostengünstiges Bauen ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ERSCHLIESSUNG/PARKEN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrerschließung erfolgt über die bestehenden Straßen und über die neue Wohnstraße zwischen Josef-Witt- und Moltkestraße. Innerhalb der Siedlung sind die Häuser durch einspurige, gepflasterte und begrünte Stichwege erschlossen. Die Fuß- und Radwege durch das Wohngebiet und aus ihm hinaus ermöglichen die gewünschte Durchlässigkeit und Verknüpfung mit den bestehenden Stadtteilen. Durch dieses durchdachte Wegenetz und die Anordnung von Freiflächen und Räumen entsteht eine spannungsreiche Komposition von Wege- und Blickbeziehungen. Jede Wohneinheit hat mindestens einen Stellplatz auf dem eigenen Grundstück, des weiteren gibt es 20 Besucher-Stellplätze, die über die Siedlung verteilt liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BAUABSCHNITTE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausführung kann in 3-5 Bauabschnitten erfolgen. Zunächst sollen als wichtige städtebauliche Elemente die Wegeverbindung zwischen Bergstraße und Volkspark, sowie die, den Hang begleitende, Wohnstraße zur Erschließung realisiert werden. Als erster Bauabschnitt werden dann die drei Hofgruppen zwischen Straße und Grünzug, die Kettenhäuser gegenüber dem ehemaligen Firmengebäude als nördlicher Abschluß und die Kettenhäuser gegenüber dem Volkspark als südlicher Abschluß, erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächster, eventuell untergeordneter, Bauabschnitt kann das Gebiet südlich der Feuerwehr mit zwei Hofgruppen nachverdichtet werden. Der dritte Bauabschnitt erfolgt zwischen Wohnstraße und Lindenstraße. Auch hier ist eine Etappierung in zwei Unterabschnitten möglich. Nördlich der Josef-Witt-Straße wird den ehemaligen Industriegebäuden zunächst eine Zwischennutzung in Form von Ateliers, Werkstätten und Nachbarschaftsbüros zugesprochen. Dieses Angebot richtet sich an alle Bürger Helmbrechts und dient der Verzahnung des neuen Quartiers mit seiner Umgebung. Im nördlichen Bereich werden in einem vierten Bauabschnitt die Hanghäuser mit Blick über die Altstadt realisiert. Bei Bedarf kann dann in einem letzten Abschnitt die Zwischennutzung durch den Neubau einer weiteren Kettenhaus-Reihe entlang der Straße ersetzt werden. Der Volkspark soll in zwei Abschnitten realisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MATERIALITÄT</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gebäude werden in Massivbauweise errichtet. Als Material wird ein hochgedämmtes, einschaliges und verputztes Mauerwerk vorgeschlagen. Sockel und Attikaabdeckungen aus Beton-Fertigteilen, sowie großformatige Fenster mit schwarzem Rahmen und Dreifach-Verglasung gliedern die Fassaden. Die Verwendung ortstypischer Materialien im Zusammenspiel mit einer zeitgenössischen Architektursprache verleihen dem Wohngebiet einen unverwechselbaren Charakter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ENERGIE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kompakten Baukörper mit einem sehr guten A/V-Verhältnis sind energetisch günstig. Durch energieoptimiertes Bauen mit hochwertig gedämmten Materialien und Wärmeschutz-Verglasung wird ein geringer jährlicher Primärenergiebedarf erreicht. Das im Nordosten des Gebiets untergebrachte Blockheizkraftwerk versorgt die Siedlung mit Energie und Wärme und wird individuell durch Solarkollektoren und Photovoltaikanlagen unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VOLKSPARK</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Volkspark mit seinen großzügigen Freiflächen und öffentlichen Einrichtungen lädt zum Begegnen und Verweilen ein. Die Fußwege durch den Park nehmen wichtige Wegebeziehungen auf. Baumgruppen und Bepflanzungen bestimmen die Räume im Park. Neben einem Mehrgenerationen-Spielplatz, den beiden großen Wiesen als Freiflächen und dem Ort für ein Mahnmal, wird das ehemalige Gärtnereigebäude neben dem Türkischen Gemeindehaus einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. Hier gibt es einen Lehrgarten, der auch von der angrenzenden Schule mitbenutzt werden kann, eine Boule-Bahn und einen Biergarten mit Public Viewing.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Quartier fügt sich wie selbstverständlich in das bestehende Umfeld ein und stärkt die Verknüpfungen und&nbsp; Wegebeziehungen innerhalb der Stadt Helmbrechts. Die Wohnsiedlung wirkt durch ihre besonderen aussen- und innenräumlichen, die Gemeinschaft stärkenden Qualitäten identitätsstiftend für die Bewohner.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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